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50 Jahre Lions Club Laubach

Erstellt:

Von: Heinz-Gerhard Schütte

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Die Ehrungen: Dieter Wenk, Nezat Polat, Fritz Roßbach, Burkhard Fritz und Kerstin Repp (v.l.) Foto: Schütte © Schütte

Mit der Charter-Urkunde vom 7. Oktober 1972 wurde der Club offiziell in die International Association of Lions Clubs aufgenommen. Das wurde jetzt gefeiert.

Laubach (hgt). Der Lions Club Laubach beging kürzlich sein 50. Jubiläum. Mit der Charter-Urkunde vom 7. Oktober 1972 wurde der am 23. Februar gegründete Club offiziell in die International Association of Lions Clubs aufgenommen.

Clubgründer waren seinerzeit Männer aus Laubach, Gießen, Grünberg, Hungen und Schotten. Zwei von ihnen, die Laubacher Fritz Roßbach und Dieter Wenk, konnte man bei der Jubiläumsveranstaltung im Landhotel »Waldhaus« für ihre 50-jährige Mitgliedschaft ehren. Nach entsprechender Satzungsänderung wurde 2013 das erste weibliche Mitglied aufgenommen.

In den Grußworten unter der Moderation von Burkhard Fritz wiesen alle Festrednerinnen und Festredner darauf hin, dass Lions Clubs keine Scheckheft-Organisationen seien, sondern vielfältige aktive Hilfe leisteten. Ihre Mitglieder engagieren sich ehrenamtlich gemäß dem Motto »We serve - wir dienen« in sogenannten Activitys, bei denen sie die Gelder generieren, welche in vollem Umfang sozialen und karitativen Zwecken zugutekommen. Nach der Unterbrechung durch die Corona-Pandemie sind die Lions wieder mit Verkaufsständen bei verschiedenen Veranstaltungen vertreten: In Laubach beim Lichterfest und beim Schlossfest, in Grünberg beim Gallusmarkt und in Schotten beim »Schötter Määrt«.

Neben den genannten Aktivitäten zu festen Terminen spielen weitere Club-Activitys in Form von Benefiz-Veranstaltungen eine bedeutende Rolle. Hier sind zum Beispiel gesponserte Clubabende mit Gästen im »Blauen Löwen« oder Konzerte in der »Herrenscheune« zu Schloss Laubach erwähnenswert. Die finanzielle Unterstützung erstreckt sich auf viele Vereine und für von Katastrophen betroffene Menschen im In- und Ausland. Spenden gehen unter anderem an ein Schul- und Ausbildungszentrum in Uganda, über das ein Video gezeigt wurde, sowie für den Ausbau einer Schule für syrische Kriegsflüchtlingskinder im Libanon. Ganz im Sinne der Völkerverständigung hat man bereits im Jahr 1975 eine Jumelage mit dem norwegischen Lions Club Rakkestad geschlossen, die bis heute mit Leben erfüllt ist.

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