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»Activity« und »Charity«

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Ein Flohmarkt für den guten Zweck auf dem Gallusmarkt fand 2018 statt. © Lionsclub Laubach

Der Lions-Club Laubach wird 50 Jahre alt. Eine Feier fällt aus, aber das Fest wird nachgeholt

Laubach (red). »Activity« und »Charity«, zwei Vokabeln, die aus dem Wortschatz der Lions Clubs nicht mehr wegzudenken sind. Zum einen geht es darum, gemeinsam etwas zu unternehmen, zum anderen will man auch Gutes tun.

Vor 50 Jahren, am 23. Februar 1972, trafen sich 17 Männer aus Laubach sowie aus Gießen, Grünberg, Hungen und Schotten in den Räumen der Sparkasse zur Gründungsversammlung.

Zwei von ihnen, die Laubacher Fritz Roßbach und Dieter Wenk, können jetzt auf ihre 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Die Charter, das heißt die Anerkennung als Lions Club und Aufnahme in die Organisation von Lions International, erfolgte dann am 7. Oktober 1972.

Manch einer war damals skeptisch, ob sich der Club in einer Kleinstadt mit ländlichem Umfeld auf Dauer halten könne. Diese Frage ist heute positiv beantwortet. Der Lions Club Laubach hat sich mit seinen verschiedenen Activitys und sozialen Charitys in der Region etabliert.

Die Wurzeln des Lions Clubs Laubach reichen bis in den Herbst 1971 zurück. Auf Initiative der beiden Ärzte Dr. Werner Ammon und Dr. Bruno Becker-Hohensee bildete sich damals eine Gruppe von Interessenten, die auch im Bekanntenkreis die Werbetrommel rührten. Dabei standen ihnen zwei Mitglieder des Lions Clubs Gießen, Dr. Höfer und Dipl.-Ing. Pfannenberg, als Berater zur Seite.

Zwei Ereignisse in der Geschichte des Clubs sind hier besonders zu erwähnen: Zum einen die 1975 geschlossene Jumelage mit dem norwegischen Lions Club Rakkestad, die bis heute sehr lebendig ist, und zum anderen die im Jahre 2013 vollzogene Öffnung des Clubs für weibliche Mitglieder, die inzwischen eine Säule des Clublebens bilden.

All das wäre natürlich ein Grund zum Feiern, wenn es nicht die Corona-Pandemie gäbe.

Schweren Herzens musste Club-Präsident Ewald Erlacher einen für heute Abend vorgesehenen Akademischen Abend absagen. Sein designierter Nachfolger Burkhard Fritz hofft hingegen inständig, im Oktober das Charter-Jubiläum mit einer Feier begehen zu können.

Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.

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