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Blues, Schmus, Apfelmus

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MCEBEL bewies, dass Blues auch mit einer Ein-Mann-Band funktionieren kann. Foto: Zylla © Zylla

Das Blues-Festival im Laubacher Schlosspark zog zahlreiche Gäste an.

Laubach (zye). »Blues, Schmus, Apfelmus« - davon gab es beim beliebten Laubacher Blues-Festival wieder so einiges. Dass es zwei Jahre lang wegen der Pandemie still um das Festival war, davon merkte man hingegen gar nichts.

Im Laubacher Schlosspark war endlich wieder die Zeit für seriösen Blues gekommen. Von Freitag bis Sonntag konnte wieder an den bekannten Hotspots zu nationalen und internationalen Blueskünstlern gechillt oder abgetanzt werden. Ob im imposanten Zirkuszelt, in der Gelben Pagode, im Apfelweinzelt oder auf der Gartenbühne, die charakteristischen Bluestöne waren im gesamten Park zu hören.

Insgesamt 24 Acts heizten den Besuchern ein. Am Samstag waren es nach Schätzungen 600 bis 700 Menschen. Der Freitag fing etwas gemäßigter an. Die Sorge vor Regen und konkurrierende Veranstaltungen müssen größeren Andrang verhindert haben. An allen Tagen erwarteten die Gäste, neben der Musik, auch noch einige Workshops, wo sie sich selbst an diversen Instrumenten versuchen konnten.

Und weil das Festival eines für die ganze Familie ist, gab es für die Kids auch ein Unterhaltungsangebot. Vor allem der Sonntag bereitete da besonders Spaß. Hier gab es zum ersten Mal einen exklusiven Familientag mit reduzierten Preisen. Zum »Schmus« luden wieder zahlreiche Geschäfte und Buden ein, die entlang der Parkwege aufgebaut wurden.

Ob Apfel- und Bauernmarkt mit allerlei Kunsthandwerk und Leckereien aus der Region oder der Oldtimer-Show, viele der Blickfänge luden zum Verweilen, Tratschen und Schlemmen ein. Dazwischen breiteten Menschen ihre Decken auf den Wiesen aus und genossen die Musik aus der Ferne. Die Sonne brach immer wieder durch den wolkenverhangenen Himmel durch. Alles in allem konnten sich die Veranstalter nicht über das Wetter und die angenehmen Temperaturen beklagen.

Den »Apfelmus« gab es selbstverständlich auch wieder. Um genau zu sein, alle möglichen Produkte um das beliebteste Obst in diesem Land. Insbesondere der Apfelwein durfte nicht fehlen, den gab es quasi an jeder Ecke. Auch zum Schaukeltern wurde eingeladen. Bis in den späten Freitag- und Samstagabend hinein feierten die Gäste die Sounds von Mundharmonika, Gitarren, Bass und Schlagzeug. Als hätte es die zweijährige Corona-Pause nie gegeben.

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Die Parkwege waren gesäumt von Ständen. Foto: Zylla © Zylla
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Das Duo »It Takes Two« (Roger C. Wade (l.) und Till Seidel) überzeugte mit Blues und Boogie. Foto: Zylla © Zylla
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Auf der Wiese tummelten sich die Gäste, lauschten der Musik und genossen das Festival. Foto: Zylla © Zylla
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Ian Browne und seine Band heizten den Besuchern ordentlich ein. Foto: Zylla © Zylla
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Die Wetzlarer der »Red Bananas Bluesband« hatte in ihrem Arsenal Chicago-, Mississipi- oder Delta-Blues mit Rock- oder Funkelementen. Foto: Zylla © Zylla
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Kunsthandwerk, Lebensmitteln aus der Region, Imbissbuden und süßen Leckerein und, wie könnte es anders sein, verschiedenen Kreationen aus Äpfeln waren im Angebot. Foto: Zylla © Zylla
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Das Paar legte zu Jörg Hegemanns Boogie-Woogie-Piano eine heiße Sohle auf das Parkett Foto: Zylla © Zylla

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