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Expressverbindung gelobt

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Voll des Lobes ist die Laubacher SPD über den Schnellbus nach Gießen. Sie hofft, dass die Bürger das Angebot entsprechend nutzen.

Laubach (red). Auf ihrer letzten Vorstandssitzung diskutierten die Laubacher Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten den Fahrplanwechsel beim Schnellbus nach Gießen, wie Vorsitzender Hartmut Roeschen mitteilt. In ihrem Beschluss lobt die SPD Laubach Landrätin Anita Schneider für ihr Engagement zu Gunsten der Expressverbindung. Denn vorher war Laubach diejenige Stadt im Kreis Gießen, die die schlechtesten Verbindungen zum Oberzentrum hatte. Mit der 2020 vom Landkreis eingerichteten Buslinie GI-39 habe man in 40 Minuten den Gießener Bahnhof erreichen können, was wunderbar und konkurrenzlos schnell gewesen sei. Nun beenden die Busse ihre Fahrt am Berliner Platz, denn der allzeit klamme RMV hat zum Schuljahresbeginn die Linie übernommen. Einstimmig daher die Forderung an den RMV, wegen der Pendlerinnen und Pendler nach Frankfurt den Bahnhof anzusteuern. Auch bedauern die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in ihrer Entschließung, dass der RMV den Schnellbus an Samstagen gestrichen hat. »Zum Einkaufen und zum Stadtbummel muss man wie früher mit dem Auto nach Gießen fahren.« Dass der Bus neuerdings einen kleinen Schwenk nach Lich macht, ist für die SPD Laubach kein Problem: »Dadurch wird die Auslastung verbessert und die Linie in ihrem Bestand gesichert.«

In ihrem Beschluss fordert die SPD Laubach den RMV auf, die Bedürfnisse der Menschen im Ostkreis Gießen zu beachten und im Sinne der Verkehrswende zu handeln. Allerdings - so heißt es weiter - sieht man bei der SPD auch die Finanznot beim RMV: »Wir appellieren an die Gesetzgeber in Bund und Land, die Zuschüsse zu den Verkehrsverbünden deutlich zu erhöhen.« Die Bevölkerung in Laubach und Lich wird gebeten, das Angebot der verbesserungsfähigen Schnellbuslinie kräftig zu nutzen und damit seine Notwendigkeit zu beweisen.

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