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Glasfaser und Klimaschutzmanager

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Die Stadt Laubach bekommt einen Klimaschutzmanager. Die Stelle ist zunächst auf drei Jahre befristet. und in Altenhain stehen die Termine für die Glasfaserverlegung fest.

Laubach (klk). Die Stadt Laubach bekommt einen Klimaschutzmanager. Die Schaffung einer solchen Stelle war zwar bereits bei den Haushaltsberatungen von den Stadtverordneten beschlossen worden, doch war eine neuerliche Bestätigung dieser Entscheidung nötig, weil sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Die vom Bund gewährten Fördermittel in Höhe von 85 Prozent seien nämlich seit Januar 2022 auf 60 Prozent gekürzt worden. Das teilte Bürgermeister Matthias Meyer (parteilos) mit. Doch auch unter den geänderten Förderbedingungen bekräftigte das Stadtparlament am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus Wetterfeld die Schaffung einer zunächst auf drei Jahre befristeten Stelle.

Wie Meyer zu Beginn der Sitzung weiter erläuterte, seien inzwischen rund 120 Geflüchtete aus der Ukraine in Laubach angekommen, ein Großteil davon über die zentrale Aufnahmestelle in Gießen. Im Jugendgästehaus habe man 84 von ihnen unterbringen können, der Rest sei von Privatpersonen aufgenommen worden.

Intensivklassen nach den Ferien

Nach den Ferien sollen an der Gesamtschule und in der Grundschule Laubach Intensivklassen eingerichtet werden. Zuvor wolle man eine »Ostereiersuchaktion« im Schlosspark durchführen.

»Unser Ziel ist es, die Kinder zusammenzubringen«, so Meyer, der sich über die große Unterstützung durch Vereine wie »Laubach hilft«, dem Seniorenbeirat und vieler Privatpersonen freute.

Wie Stadtverordnetenvorsteher Joachim Kühn (FW) ergänzte, plane man auch ein Begegnungsfest. Er bat die Stadtverordneten, daran teilzunehmen.

Der russische Überfall auf die Ukraine schlägt sich allerdings auch auf die Haushaltsmittel nieder. Wie Meyer berichtete, habe man für ein neues Hochregal für den Bauhof deutlich tiefer in den Stadtsäckel greifen müssen als geplant.

Ebenso Blicke man täglich auf die Entwicklung des Ölpreises. Allein die städtischen Liegenschaften benötigten aktuell rund 49 000 Liter Heizöl. Aufgrund der derzeit etwas fallenden Preise habe man sich entschlossen, jetzt wenigstens 20 000 Liter zu bestellen.

Maskenpflicht bleibt bestehen

Laut Bürgermeister wolle man trotz Lockerungen an der Maskenpflicht im Rathaus festhalten. Auch eine Terminvergabe im Bürgerbüro bleibe zur Sicherheit für Mitarbeiter und Ratsuchende weiterhin bestehen.

Sorgen bereitet nach wie vor das trübe Wasser aus dem Hirtenbachbrunnen in der Kernstadt. Ein neues Pumpprogramm habe ebenso wenig zur Lösung des Problems geführt wie der Einsatz verschiedener Filter. Nach den Worten von Meyer habe eine Tracer-Beprobung im Umfeld des Brunnens, bei dem Gas in den Brunnen gepresst wurde, gezeigt, dass im oberen Bereich Undichtigkeiten bestünden. Diese könnten für die mikrobiologische Belastung des Trinkwassers verantwortlich sein. Das Wasser aus dem Brunnen muss derzeit immer wieder gechlort werden.

Positive Nachrichten waren aus Altenhain zu vermelden. Hier habe man sich nach den anhaltenden Verzögerungen nun mit der ausführenden Firma Goetel auf feste Termine für die Glasfaserverlegung geeinigt.

So soll noch im April und Mai die Haupttrasse verlegt werden. Im Mai und Juni seien dann die Hausanschlüsse dran und im Juli soll mit der Freischaltung zu rechnen sein.

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