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Hoheiten geben sich die Ehre

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Von: Thomas Wißner

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Die Kampagne kann kommen: Großes Prinzentreffen im Laubacher Schloss. Foto: Wißner © Wißner

Der Karnevalverein Laubach lädt zum Treffen der Prinzenpaare

Laubach (twi). »Wildes Getummel im närrischen Dschungel« hat der Karnevalverein 1908 Laubach (KVL) zu seinem Kampagnemotto erkoren und gleich zum Start beim Prinzentreffen im Gewölbekeller des Schlosses eindrucksvoll in die Tat umgesetzt.

Zehn Prinzenpaare waren in die Grafenstadt gekommen, um sich vor dem Start in die so langsam Fahrt aufnehmende Kampagne in geselliger Runde auszutauschen. Ein närrisches Gipfeltreffen, zu dem das Laubacher Regentenpaar mit Prinz Frank II. und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Sonja II. ihre Amtskollegen sowie Abordnungen befreundeter Karnevalsvereine begrüßte.

Ordenstausch

Für den gastgebenden KVL waren es Vorsitzender Hans-Georg Bernklau und Vizepräsident und Ex-Prinz Jörg »Diddi« Nitschke, die die Prinzenpaare und Abordnungen zu einer kurzen Vorstellungsrunde aufriefen. Es folgte der obligatorische Ordensaustausch. Bewusst wurde an diesem Abend auf ein Programm verzichtet, denn das Treffen sollte ausschließlich der Geselligkeit und dem gemeinsamen Kennenlernen gewidmet sein. Ein besonderer Willkommensgruß galt dem Präsidenten der Sektion VII der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval (IGMK), Markus Braun (Marburg). Dieser bedankte sich nicht nur beim gastgebenden KVL, sondern auch bei den zahlreichen Vereinsvertretern »für den Mut die Kampag-ne zu planen«. Einmal mehr sei es der KVL, der mit diesem Prinzentreffen den Startschuss in den zweiten Teil der Kampagne zum Jahresstart gebe. »Wir sind froh, dass wir feiern können, unser Brauchtum Fastnacht gepflegt werden kann und Ihr seid die Garanten dafür«, dankte Braun und überreichte den IGMK-Jahresorden an »Diddi« Nitschke.

Bereits seit einem Vierteljahrhundert lädt der KVL Prinzenpaare befreundeter Vereine aus der heimischen Region zum Prinzentreffen in die Residenzstadt ein. Die Idee ist, den meist neuen Paaren vor dem richtigen Beginn der Kampagne die Gelegenheit zu geben, sich kennenzulernen. Denn schließlich werden sie die nächsten Wochenenden fast rund um die Uhr miteinander verbringen, beziehungsweise sich gegenseitig besuchen. Gekommen waren Prinzenpaare aus Atzenhain, Burkhardsfelden, Freienseen, Gedern, Gießen, Grünberg, Krofdorf-Gleiberg, Nidda, Nieder-Ohmen und Stadtallendorf. Vereinsabordnungen kamen zusätzlich aus Beltershain (mit Grünbergs Bürgermeister Marcel Schlosser), Hungen, Lollar, Londorf, Marburg und Ruppertsburg.

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