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»Hospiz macht Schule«

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Laubach (red). Tod und Trauer sind existenzielle Gegebenheiten eines jeden Lebens. Bereits junge Kinder setzen sich entsprechend ihres Entwicklungsstandes mit Sterben und Tod-Sein auseinander und stellen grundlegende Fragen an das Leben - und die Erwachsenen. Das Gleiche gilt auch für Schulkinder und Jugendliche, die sich im Übergang zwischen Kindheit und Erwachsenenalter mit Fragen zum Lebenssinn und zur Bedeutung des Sterben-Müssens beschäftigen.

Trotz dieses Interesses wird jedoch den Tabu-Themen seitens der Erwachsenen oftmals mit Zurückhaltung und Unsicherheit begegnet.

Spezielle Ausbildung

Der Ambulante Hospizdienst Laubach engagiert sich, um diese Tabu-Themen »kinderleicht« in die Grundschulen zu bringen. Dafür wurden sechs Hospizbegleiter und -begleiterinnen ausgebildet, die das Projekt »Hospiz macht Schule« kreativ, bunt und einfühlsam gestalten. Dabei geben sie den Kindern Zeit und Raum, Leben und Sterben als miteinander verbunden zu erfahren. Das Projekt wird vom Bundesministerium gefördert und wird bundesweit jedes Jahr in vielen dritten und vierten Klassen der Grundschulen durchgeführt. Wer die speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen der Aktion »Hospiz macht Schule« gerne an seine Grundschule holen möchte, kann sich mit dem Ambulanten Hospizdienst in Verbindung setzen. Kontakt per Telefon 06405/827-694 oder per Mail hospizdienst@oberhes-diakonie.de.

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