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Knallgas und Handschmeichler

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Experimente beim Studientag. © privat

Laubach (red). Bereits zum fünften Mal hatte das Laubach-Kolleg zu einem Studiennachmittageingeladen. Die Projektarbeit in Theorie und Praxis wird in Kooperation mit außerschulischen Institutionen und Experten seit 2014 durchgeführt und ermöglicht den Schülern, in den Profilfeldern »Kultur«, »Sprachen«, »Gesellschaftliche Verantwortung« und »Ökologie« eigene Schwerpunkte zu setzen, Talente und Interessen zu fördern und Kompetenzen weiterzuentwickeln

Im Bereich »Kultur« hieß es unter Leitung von Silke Böhm und Lars Korten »Kreativ sein - von der Idee bis zum kleinen Kunstwerk«. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei je nach Wahl neue Kreativtechniken in den Bereichen Bildhauerei, Filmen und Schreiben kennen und konnten nach einer jeweils kurzen theoretischen Einführung eigene Arbeiten je nach Interessenlage anfertigen.

So wurden zum Bespiel im Bereich Bildhauen aus Speckstein fertige Produkte wie Handschmeichler erstellt. Eine weitere Gruppe produzierte einen Film über das Laubach-Kolleg.

Unter dem Motto »Geist ist geil« thematisierte das Profil »Gesellschaftliche Verantwortung«, wie Werbung funktioniert, wobei die erarbeiteten Strategien und Mittel dann auch von den Schülern selbst kreativ angewendet wurden, um für gesellschaftlich relevante Themen wie Energiesparen oder die Rettung des Regenwaldes zu werben. Organisiert wurde der Nachmittag von Lisa Philipps und Sandra Hansel.

Ebenfalls um erneuerbare Energien ging es im Profilfeld »Ökologie«. Esther Ohl und Olaf Kühnapfel führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit kleinen Experimenten in die Potentiale und Schwierigkeiten alternativer Energieträger ein. Dazu gehörte die Gewinnung von Biomasse an Hauswänden, kombinierte Solar- und Windparks zur Begrünung von Wüsten, Gehplatten, die Strom erzeugen und Nutzerdaten sammeln sowie Stromerzeugung aus dem All. In einem Experiment wurde durch die Gewinnung von Wasserstoff mit Hilfe von angelegter Spannung chemische in elektrische Energie umgewandelt.

Im Profil »Sprachen« führten Dr. Peter Maier und Annika Lemke wiederum in die Verwandtschaft der romanischen Sprachen ein, um auf diese Weise Tipps und Tricks für das Vokabellernen und Ableiten von Wortbedeutungen aus anderen Sprachen zu vermitteln, denn wer Lateinkenntnisse hat, kann auch den Sinn vieler französischer oder spanischer Wörter erschließen - und umgekehrt.

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