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Musikalisches Highlight

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Von: Heinz-Gerhard Schütte

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Jenia Bezborodova spielt die Bandura. Foto: Schütte © Schütte

Zugunsten des Freundeskreises Kirchenmusik fand das Benefizkonzert in der Stadtkirche statt. Als besonderer Gast trat die 13-jährige ukrainische Musikerin Jenia Bezborodova an der Bandura auf.

Laubach (hgt). Als ein musikalisches Highlight zum Laubacher Weihnachtsmarkt präsentierte der Lions-Club Laubach in der evangelischen Stadtkirche ein abwechslungsreiches Benefizkonzert zum 1. Advent zugunsten des Freundeskreises Kirchenmusik.

Durch das Programm führte Stadtverordnetenvorsteher Joachim Kühn mit launigen Worten, der auch auf dem Adventskranz die erste Kerze entzündete.

Eröffnet wurde das Konzert von Hermann Wilhelmi mit der Toccata H-Moll von E. Gigout an der Stadtkirchenorgel. Wilhelmi dirigierte auch den Laubacher Blues Chor, der unter anderem ausdrucksstark und mit viel Bewegung Lieder wie »Glorify the Lord« (S. Crouch), »The Autumn Leaves« (J. Mercer), »What a Wonderful World« (L. Armstrong), »Christmas Time« (A. Vallance) und »Oh happy Day« zu Gehör brachte.

Gemeinsam mit der in Laubach ansässigen schwedischen Sängerin Karin Pagmár wurde »Sometimes I feel like a Motherless Child«, »Nobody knows the trouble I´ve seen« und »Swing Low, sweet Chariot« intoniert. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme sang Pagmár in Begleitung von Wilhelmi am Klavier »In mir klingt ein Lied« (F. Chopin), »My way« (C. Francois) und auf schwedisch »Julen är här« (B. Butt). Diese Vorträge wurden vom Publikum mit viel Beifall goutiert. Auch Kantorin Anja Martiné brachte sich an der Orgel in das Konzert mit den Liedern »Nun kommt der Heiden Heiland« (Johann Sebastian Bach) und »O come, all ye faithful« (J. E. Wade) ein.

Salz in der Suppe

Als besonderer Gast trat die 13-jährige ukrainische Musikerin Jenia Bezborodova an der Bandura (ukrainische Lautenzither) mit den Stücken »Spring Fantasy« (G. Menkush), »Winter Fantasy« (Y. Dzhus) und dem traditionellen »Ukrainian Patterns« auf.

Jochen Rudolph an der Gitarre kam mit seinen eigenen und umgedichteten Liedern aus dem Alltag, gewissermaßen als Kontrastprogramm, mal nachdenklich, mal heiter, beim Publikum ein ums andere Mal sehr gut an. Lieder wie »Die Freiheit« (G. Danzer), »Imagine« (J. Lennon) sowie »De Baum is Schepp« (R. Nelson) waren das Salz in der Suppe in einem rundum gelungenen Konzert.

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Karin Pagmár und der Blueschor begeistern das Publikum. Foto: Schütte © Schütte

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