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Neues Puzzleteil zum Thema Walderholung

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Von: Annette Oster-Stroh

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Bürgermeister Matthias Meyer und Markus Stiehl führten durch den neuen Meditationspfad. Foto: Oster-Stroh © Oster-Stroh

Der goldene Herbst lockte viele Besucher zum neuen Weg hinter dem Schlosspark am Ramsberg. Dort ist der Einstieg zum Meditationspfad, unweit der Bushaltestelle.

Laubach (aos). »Hier wurde viel Herzblut hineingesteckt.« Diesen Eindruck konnten die Besucher bei der Eröffnung des neuen Meditationspfades bestätigen. Der goldene Herbst lockte viele Besucher am Samstag zum Weg hinter dem Schlosspark am Ramsberg. Dort ist der Einstieg zum Pfad, unweit der Bushaltestelle.

Bürgermeister Matthias Meyer, Markus Stiehl, Geschäftsführer der Laubacher Tourismus und Service GmbH sowie Joga-Lehrerin Yvonne Werner freuten sich über das große Interesse an dem neuen Pfad. Einig war man sich über die gelungene Gestaltung. Schmunzelnd erzählte der Bürgermeister von seinem privaten Interesse am Thema Yoga und Meditation. Die Idee zum Meditationspfad ging jedoch auf die ehemalige Laubacher Kultur-Dezernentin Christine Diepolder zurück. Als er sein Amt antrat, stellte er mit Freude fest, dass hier schon einige Vorarbeit geleistet worden war. Der Ramsberg sei der Laubacher Hausberg und ökologisch und zur Walderholung wichtig. In dieser Form gibt es bundesweit nur sehr wenige ausgewiesene Meditationswege.

Bei der Realisierung des Meditationspfades sei die Förderung durch die Stiftung Gießener Land ein wichtiger Faktor gewesen. Ohne diese Mittel hätte das Projekt nicht verwirklicht werden können. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde wurden Stationen und Wegführung umgesetzt.

Meyer freute sich, dass mit dem Meditationspfad ein neues Puzzleteil zum Thema Walderholung in Laubach entstanden sei.

Markus Stiehl freute sich über diese neue Möglichkeit, Erholung und Achtsamkeit in der Natur zu genießen. An insgesamt acht Stationen, die sich an die acht Chakren der Yogalehre anlehnen, wird Meditation und Yoga vermittelt. Der Weg werde etwa 40 Minuten beanspruchen. Allerdings komme es auf den Einzelnen an, wie lange er den Meditationspfad besuchen mag.

Als Ergänzung zu den Markierungen mit Schildern ist der Weg in eine App aufgenommen: »Komoot« zeigt digital die einzelnen Stationen und den Verlauf des Rundweges. Am Beginn des Meditationspfades steht eine lebensgroße Holzskulptur von Michael Bender zum Thema Mensch und Natur.

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