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Die Gründungsmitglieder des künftigen Trägervereins des Laubacher Kultur- und Begegnungszentrums Markus Stiehl, Christiane Schmahl, Anja Kuhla, Bernhard Schmitz, Mathilda Schmitz, Kirsten Repp und Bürgermeister Matthias Meyer (v. l.). Katja Niebuhr und Burkhard Fritz mussten vorzeitig gehen. Foto: privat

Neues Begegnungszentrum in Laubach

Ort für Kunst, Kultur und Bildung

In Laubach hat sich ein Trägerverein für ein neues Kultur- und Begegnungszentrum gegründet. Bernhard Schmitz wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Laubach (red). »Vorhang auf!«, war das Motto der Gründungsversammlung des neuen Trägervereins Laubacher Kultur- und Begegnungszentrum (KuBZ) im großen Saal des Rathauses.

Dort hatten sich zahlreiche Interessierte versammelt, um den bisher lockeren Initiativkreis in einen eingetragenen Verein umzuwandeln, der das künftige Kultur- und Begegnungszentrum im ehemaligen und seit Jahren verwaisten NahKauf-Markt am Marktplatz betreiben will. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten die engagierten Frauen und Männer ein Konzept erarbeitet, welche Veranstaltungen in den Räumlichkeiten künftig stattfinden sollen.

In der Satzung des Vereins wird der Zweck wie folgt beschrieben: »Der Zweck des Vereins ist die Gründung und der Betrieb des Laubacher Kultur- und Begegnungszentrums zur ideellen und materiellen Förderung und Pflege der Kunst, der Kultur, der Bildung, der Kinder- und Jugendentwicklung, des Vereinslebens, der Traditionspflege und weiterer, das Gemeinschaftsgefühl der Laubacher Bürgerinnen und Bürger stärkenden Initiativen.« »Es freut mich, dass sich hier ganz viele Laubacherinnen und Laubacher zusammengefunden haben, Ur-Laubacher ebenso wie Neu-Bürger, die das Ziel haben, ein schönes Projekt für die Stadt zu schaffen«, freute sich Bürgermeister Matthias Meyer, der selbst als Beisitzer dem Vorstand des Vereins angehören wird. In der Vorbereitungsphase war das Laubacher Team Kunst & Kultur ebenso beteiligt wie eine ganze Reihe von künstlerisch-kulturell interessierten Menschen und auch Vertreter der Stadt Laubach:

»Wichtig ist uns, dass sich bürgerschaftliches Engagement entfalten kann, dass der Verein von Bürgerinnen und Bürgern getragen wird - bei immer enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Stadt Laubach. So wird ein Schuh draus«, so Meyer weiter.

Hintergrund der Vereinsgründung ist die bereits erfolgte Förderzusage seitens des Landes Hessen, das für den Erwerb der Räumlichkeiten und den Umbau des Gebäudes 250 000 Euro zugesagt hat. Zusätzlich wurden in den Haushalt der Stadt bereits Komplementärmittel eingestellt. Darüber hinaus soll in den Räumlichkeiten eine öffentliche barrierefreie Toilette installiert werden, für die weitere Mittel im Haushalt bereitstehen.

»Das Feld ist also bereitet, der Bürgerwille ist deutlich vorhanden - jetzt können die politischen Gremien der Stadt dieses Engagement würdigen und die Chance wahrnehmen, ein einzigartiges Kultur- und Begegnungszentrum entstehen zu lassen«, sagte der künftige erste Vorsitzende des Trägervereins Bernhard Schmitz.

Schmitz ist Rechtsanwalt, stammt aus Köln, wo er lange Jahre einen Kunstverein kuratierte und über beste Verbindungen zu Künstlern und Kunst-Managern verfügt.

Zur zweiten Vorsitzenden wurde mit Kirsten Repp die Vorsitzende des Laubacher Gewerbevereins gewählt. Rechnerin ist Dr. Christiane Schmahl, langjährige Erste Kreisbeigeordnete und mittlerweile Stadträtin in Laubach.

Schriftführer wird Markus Stiehl sein, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Laubacher Kultur und Bäder GmbH. Beisitzerinnen und Beisitzer werden Katja Niebuhr, freie Künstlerin, Anja Kuhla, Grafikerin und Tanztherapeutin, Mathilda Schmitz, Kunst-Lehramts-Studentin an der JLU, Burkhard Fritz, selbständiger Versicherungsberater, Kulturveranstalter und Präsident des Lions Club Laubach sowie Bürgermeister Matthias Meyer sein.

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