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Traditionsreicher Frühlingsmarkt in Freienseen

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Laubach (ja). Mit dem Frühlingsmarkt in Freienseen steht für Freitag, 29. April, einer der Laubacher Traditionsmärkte bevor. Nach zwei Jahren Stillstand im Dorfleben, geht es nun wieder bergauf. Der Habsburger Kaiser Karl V. hat am 9. Januar 1555 im Rahmen eines Wappenbriefes wichtige Privilegien des Freien Reichsdorfes Freienseen bestätigt. Darunter ist auch dokumentiert, dass Freienseen ein Marktflecken ist und dass Märkte abgehalten werden können.

Diese freien Reichsdörfer sollten während der Barbarossa-Herrschaft als Gegengewicht zum kirchlichen und weltlichen Hochadel dienen. Das althochdeutsche Wort »Fraisch« bedeutete »Stätte der Gerichtsbarkeit« und nicht Frosch. Ein Junker von Merlau wurde von Barbarossa zum Freien Reichsritter ernannt, die nur dem Kaiser unterstanden. Von Freienseen aus überwachte er die alten Handelsstraßen.

»1481 kam Freienseen zu Solms-Laubach und ein 400-jähriger Ärger ging los«, scherzt der noch frische Marktmeister Rolf-Jürgen Löffler, genannt Leppo. Der Markt mit einem reichhaltigen Angebot der Ortsvereine und der bäuerlichen Selbstvermarkter wird um 11 Uhr eröffnet. Dort werden die Grundschulkinder singen und auch die Kindergartenkinder sind vor Ort.

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