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Bauwagen für Licher Bürgerpark kommt

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Getränke, Snacks und Süßigkeiten werden die Besucher künftig auch im Bürgerpark genießen können. Symbolfoto: dpa © Red

Der Kiosk in Form eines Bauwagens in dem es warme und kalte Getränke, Snacks und Süßigkeiten geben soll, wird im Bürgerpark aufgestellt.

Lich (kag). Die Pläne des Licher Bürgerparkvereins einen Kiosk in Form eines Bauwagens zu erstellen, in dem es warme und kalte Getränke, Snacks und Süßigkeiten geben soll, werden Wirklichkeit. Die Licher Stadtverordneten haben am Mittwoch der Förderung durch die Stadt in einer Größenordnung von 50 000 Euro zugestimmt. Damit sollen der Kauf des Containers und des Inventars sowie die Wasser- und Abwasserversorgung und Infrastruktur sichergestellt werden.

Josef Benner, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, forderte, dass eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Stadt Lich und dem Bürgerparkverein zu erstellen sei. Der Bürgerparkverein wird, wie bei seinen anderen Projekten, wieder viel in Eigenleistung machen. Auch soll der Kiosk überwiegend durch Ehrenamtliche/Vereinsmitglieder betrieben werden. Weitere Pläne des Bürgerparkvereins sind der Bau einer Naturbühne und die Installation von WLAN im Licher Bürgerpark.

Weil die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 22. Dezember vergangenen Jahres die Straßenbeitragssatzung außer Kraft gesetzt hat, ergeben sich daraus erhebliche Mindereinnahmen, die durch diverse Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen gedeckt werden sollen. Unter anderem wird die Grundsteuer B, die für unbebaute und bebaute Grundstücke, die nicht der Land- und Forstwirtschaft zugeordnet sind, von 450 auf 470 Hebesatzpunkte ab dem 1. Januar 2022 erhöht werden. Die Spielapparatesteuer wird sich für Geräte mit Gewinnmöglichkeit von 15 auf 20 Prozent, und für Geräte ohne Gewinnmöglichkeit von 7,5 auf zehn Prozent ab 1. April verteuern. Außerdem wird eine Wettbürosteuer in Höhe von drei Prozent ab 1. April neu eingeführt werden.

Die Stadtwerke Lich wollen ihre bisherigen Flügelradzähler durch digitale Wasserzähler im Laufe der nächsten Jahre ersetzen. Diese sind zwar teurer, halten aber dreimal länger und sollen sich bereits nach drei bis vier Jahren amortisieren.

Insgesamt geht man bei der Stadt von einer Einsparung im siebenstelligen Bereich bei einer Laufzeit von 15 Jahren aus. Die neuen Zähler liefern genauere Messwerte, halten 15 Jahre, Lecksuchen sind einfacher und der Verwaltungsaufwand werde deutlich reduziert, heißt es bei der Stadt Lich. Außerdem seien die bisherigen Flügelradzähler nicht mehr DIN-konform und ent-sprechen nicht der Trinkwasserverordnung.

Auch die Stadt Lich wird das Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ) nutzen und gegen ent-sprechende Gebühr die Leistungen des FTZ nutzen. Sie wird dauerhaft die Pflege der Atemschutzgeräte, die Schlauchpflege und die Pumpenprüfungen ausschließlich durch das FTZ durchführen lassen.

Mit dieser Maßnahme sollen die Ehrenamtlichen von Verwaltungstätigkeiten, Qualitätskontrollen und -sicherungen entlastet werden. Zusätzliche Qualifikationen und Sachkundenachweise der ehrenamtlichen Gerätewarte gehörden damit der Vergangenheit an.

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