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Einfühlsame Vorträge

Erstellt:

Von: Hartmut Jung

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Der Abschluss war dem jungen Chor »be8lich« vorbehalten. Foto: Jung © Jung

Ein anspruchsvolles Programm bot der Gesangverein »Eintracht« Bettenhausen. in der Kirche. Die Besucher wurden perfekt auf Weihnachten eingestimmt.

Lich (hju). Mit den Liedern »Oh wie schön ist deine Welt« und »Juanita hieß das Mädchen« eröffnete der Männerchor das traditionelle Adventskonzert des Gesangvereins »Eintracht« Bettenhausen. In ihrer Begrüßung freute sich Martina Krampl vom Kirchenvorstand, in Vertretung von Pfarrer Gieß, auf eine Premiere, denn nach dreijähriger Corona-Pause fand endlich wieder ein Adventskonzert in der 2021 renovierten Kirche statt. Das anspruchsvolle Programm moderierte der Vorsitzende des Gesangvereins, Jochen Müller. Er betonte die besondere Beziehung des Vereins zum historischen Gebäude. Denn zum 100-jährigen Bestehen des Gotteshauses, vor 175 Jahren, wurde auch in Bettenhausen ein erster Chor gegründet.

Anschließend präsentierte der gemischte Chor »Nun leb‹ wohl kleine Gasse« und ein Lied in dänischer Sprache. Der junge Chor »be8lich« trug »Cantate domino« in einer flotten südamerikanischen Version vor, es folgte das schwedische Weihnachtslied »Jul, Jul, Jul« und ein englisches Weihnachtslied. Den Auftritt des Solisten Martin Weil mit »Sankt Niklas war ein Seemann«, begleitete Wolfgang Wels am Klavier. Der Männerchor intonierte »Ich klopfe an« und »Es ist ein Ros‹ entsprungen«. Ebenfalls weihnachtliche Lieder präsentierte der gemischte Chor. Der »Adventsjodler«, »Advent ist ein Leuchten« und »Weihnachtsstern« waren zu hören. Der Abschluss des Konzertes war »be8lich« vorbehalten. »Maria durch ein‹ Dornwald ging«, »Der kleine Trommler« und »May the lord send angels« wurden einfühlsam vorgetragen. Alle Chorgruppen sangen gemeinsam zum Abschluss des Abends das französische Weihnachtslied »Willkommen Emmanuelle« und »O du fröhliche« Die musikalische Gesamtleitung des Konzerts lag in den Händen von Chorleiter Wolfgang Wels. Die zahlreichen Zuhörer dankten mit langanhaltendem Applaus für ein Adventskonzert von hohem musikalischem Wert. Das Schlusswort sprach Jochen Müller. Er freute sich über den guten Besuch und dankte allen Helfern und den Akteuren sowie Chorleiter Wels. Der Eintritt war frei, um eine Spende für die Erhaltung der Kirche wurde gebeten. Vor der Kirche hatte der Verein einige Stände aufgebaut, an denen sich die Besucher nach dem Konzert bei einem Imbiss und Glühwein noch auf die bevorstehende Weihnacht einstimmen konnten.

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