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Erste musikalische Vesper im Kloster Arnsburg steht an

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Lich (red). »…und siehe, es war sehr gut!« Unter diesem Satz aus der biblischen Schöpfungsgeschichte stehen die diesjährigen musikalischen Vespern im Kloster Arnsburg. Am Sonntag, 20. März, lädt das evangelische Dekanat Gießener Land ab 17 Uhr zur ersten Vesper mit dem Titel »Wüst und leer« in die Paradieskapelle ein. Musikalischer Begleiter ist das »trio contemporaneo«.

Bei der ersten Vesper im Zyklus zur Schöpfungsgeschichte steht sozusagen der Urzustand im Fokus. Dabei will Ruhestandspfarrerin Barbara Alt auch daran erinnern, dass vor 50 Jahren die Studie »Die Grenzen des Wachstums« Menschen aufrüttelte und zum Umdenken herausforderte. »Wüst und leer« könne ebenso eine Assoziation zu den Schrecken des Krieges in der Ukraine sein. Die Meditationen der Pfarrerin im Ruhestand werden musikalisch eingebettet in Werke von Johann Sebastian Bach, Guiseppe Tartini und Günther Wiesemann. Der Komponist, Lyriker, Organist und Percussionist Wiesemann bietet sein Werk »Schöpfungspfad - kein Requiem« mit Olga Shonurova (Orgel, Schlaginstrumente) und Benjamin Nachbar (Violine) dar.

Zur Vesper ist keine Anmeldung erforderlich. Einlass unter 3G-Regel.

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