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Freude über drei begehrte Lebensbaumsymbole

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Fabian Mäser, Andreas Klein, Leiter Hermann Lieser und Antonio Krüger (v.l.) mit der Auszeichnung. © Rembowski

Die AOK Hessen hat die Asklepios-Klinik Lich für überdurchschnittlich gute Qualität in drei Leistungsbereichen ausgezeichnet.

Lich (red). Ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis in gleich drei Leistungsbereichen, das bescheinigt die AOK Hessen der Asklepios-Klinik Lich.

In den Leistungsbereichen »Gallenblasenentfernung« und »Operation bei Verschluss eines Leistenbruchs« hat das Team um den Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, Privatdozent Dr. Thilo Schwandner, ein hervorragendes Ergebnis erzielt. »Wir sind sehr stolz über die Auszeichnung und verstehen es als Ansporn, auch weiterhin überdurchschnittlichen Einsatz für unsere Patienten zu erbringen«, so Schwandner. Ebenfalls freuen konnte sich das Team um Prof. Dr. Antonio Krüger. Der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulen- und Kindertraumatologie, nahm gemeinsam mit den Leitern des Endoprothetikzentrums das Zertifikat der »Drei Bäume« im Leistungsbereich »Kniegelenkersatz« entgegen. »Unser Endoprothetikzentrum ist überregional bekannt und wir freuen uns über kontinuierlich steigende Patientenzahlen und einen hervorragenden Ruf«, so Krüger. Die begehrten Bäumchen werden jährlich an Kliniken mit herausragenden Leistungen vergeben. Zur Ermittlung der Qualität verwendet die AOK Hessen seit 2010 das Verfahren »Qualitätssicherung mit Routinedaten« (QSR). Patientinnen und Patienten können sich für verschiedene Eingriffe und Behandlungsmethoden eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei Lebensbaumsymbole für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten. Das QSR-Verfahren ermöglicht eine Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den eigentlichen Krankenhaus-Aufenthalt hinaus, da die AOK auch spätere Komplikationen sichtbar machen kann, die an anderer Stelle behandelt wurden. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren werden Abrechnungs- beziehungsweise Routinedaten verwendet. Solche Routinedaten von Patienten übermitteln die Krankenhäuser automatisch an die Krankenkassen, um eine Behandlung in Rechnung zu stellen.

Pandemiebedingt erfolgte die Übergabe der Zertifikate postalisch. In einem Anschreiben bedankte sich die AOK Hessen für die hervorragenden Ergebnisse.

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