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Gelbes Band: Obst darf gepflückt werden

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Lich (red). Auch in diesem Jahr möchte die Stadt Lich die Aktion »Gelbes Band am Stamm - pflück mich« durchführen.

Obstbäume auf Streuobstwiesen, Flurbereinigungsflächen oder an Straßen, deren Eigentümer Äpfel, Birnen oder Zwetschgen nicht selbst ernten und verwerten können, werden mit einem um den Stamm gebundenen gelben Band markiert. Das signalisiert: Hier darf geerntet werden. Die Ernte erfolgt auf eigene Verantwortung und ist nur für die private, nicht aber für die kommerzielle Verwertung gedacht.

Auf eigene Gefahr

Natürlich erfolgt das Betreten von Grundstücken generell auf eigene Gefahr desjenigen, der Obst an einem gekennzeichneten Baum ernten möchte. Dass hierbei Gras niedergetreten wird, welches dann anschließend nicht reibungslos gemäht werden kann, sollte vor der Freigabe mit dem gelben Band bedacht werden.

Die benötigten gelben Markierungsbänder aus reißfestem Papier, welche nach ein bis zwei Jahren verwittern, werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Wer also selbst Bäume zum Abernten zur Verfügung stellen möchte, kann sich die gelben Bänder zu den jeweiligen Öffnungszeiten im Bürgerbüro der Stadt Lich, Kirchenplatz 12, 35423 Lich abholen.

Um zu verhindern, dass mit den gelben Bändern andere Obstbaumbesitzer vorsätzlich geschädigt werden, werden die Abholer der Bänder um Angabe des Namens und Lage ihres Obstbaumgrundstücks - natürlich nur auf freiwilliger Basis - gebeten.

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