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»Heb dir keinen Bruch!«

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Lich (red). »Du hebst dir noch einen Bruch!« - Was steckt hinter diesem Spruch, den jeder schon einmal gehört hat? In einem interessanten Vortrag am 27. April um 18 Uhr im Konferenzraum im Erdgeschoss der Asklepios Klinik in Lich beleuchten Experten Ursachen, Diagnose und Behandlung des Leistenbruchs.

Der Begriff Leistenbruch wird in der Fachsprache »Hernie« genannt und bezeichnet das Austreten von Eingeweiden aus der Bauchhöhle, wobei die Austrittsöffnung schon angeboren oder erst erworben sein kann.

»Bei Brüchen entsteht aufgrund verschiedener Faktoren an einer Schwachstelle am menschlichen Körper eine Lücke, durch die sich Gewebe aus dem Bauchraum vorwölben kann. Die kann eine schmerzhafte und manchmal auch gefährliche Situation darstellen«, erläutert Dr. med. Jochen Sucke, der in der Asklepios Klinik Lich die Sektion Hernienchirurgie leitet.

Im Oktober vergangenen Jahres wurde die Licher Klinik aufgrund der überdurchschnittlich guten Behandlungsqualität im Bereich Verschluss eines Leistenbruchs von der AOK Hessen ausgezeichnet. »Bereits seit Jahren besitzen wir das Zertifikat »Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie« der Deutschen Herniengesellschaft. Damit zeichnet die Organisation Kliniken aus, die an der Qualitätssicherungsstudie Herniamed teilnehmen und eine exzellente fachliche Erfahrungen nachweisen können«, berichtet der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Privatdozent Dr. med. Thilo Schwandner.

Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung jedoch erforderlich unter: 06404/81-245. Es gilt die 3-G-Regel und das Platzkontingent ist begrenzt.

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