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Herkulesaufgabe steht bevor

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Der neue Vorstand. © Heimatkundlicher Verein Lich

Der neue Vorstand des heimatkundlichen Arbeitskreises Lich hat sich einiges vorgenommen.

Lich (red). Die Neugestaltung des Licher Heimatmuseums, die Suche nach Themen, die Jugendliche für die Geschichte begeistern und das Bemühen, Licher Bürger für die Unterstützung bei der Museumsaufsicht zu gewinnen sind Themen, denen sich der neue Vorstand des heimatkundlichen Arbeitskreises widmen wird.

Im November trat das Gremium zum ersten Mal nach seiner Wahl in der Jahreshauptversammlung zusammen. Vorsitzender Uwe Mogk und Beisitzerin Inge Steul haben ihre Funktionen behalten. Die zuletzt vakante Stelle des stellvertretenden Vorsitzenden wurde durch den bisherigen Kassenwart Paul-Martin Lied besetzt. Ihm folgt in dieser Funktion Brigitte Sommer. Die bisher ebenfalls vakante Funktion der Schriftführerin übernimmt nun Barbara Simon-Mick. Als neuer Beisitzer kam Mario Alves hinzu.

Inventur der Exponate geplant

Seit dem Frühjahr ist Burkhard Neumann permanent dem Vorstand als Vertreter des Licher Magistrats assoziiert. An den Beratungen nehmen außerdem regelmäßig die aktiven Mitglieder Hermann Pein und Alfred Sommer teil. Voraussetzung für eine Neugestaltung des Museums ist die Erfassung sämtlicher Exponate. Zwei Vorstandsmitglieder haben nach vorausgehender Schulung dieses große Projekt begonnen. Demnächst soll, auch finanziert durch Landeszuschüsse, hier noch externe Unterstützung gesucht werden, um diese Herkulesaufgabe in einem absehbaren Zeitraum zu Ende zu bringen.

Zur Teilnahme am Prozess der Neugestaltung des Licher Heimatmuseums sind auch interessierte Mitglieder herzlich willkommen. Mit der Stadt Lich als Eigentümer des Museums wurde das Gespräch gesucht, um notwendige Unterhaltsmaßnahmen am Gebäude einzuplanen. Eine aktuelle Sorge des Vorstands ist die dünne Personaldecke beim Museumsdienst. Hier würde die Unterstützung einiger Licher sehr helfen. Vorkenntnisse, um Gäste freundlich zu begrüßen, sind nicht notwendig.

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