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Motto lautet Brücken bauen

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In der Kirchenruine des Klosters Arnsburg will ein Gottesdienst zeigen, wie man Brücken bauen kann. Foto: Kächler © Kächler

Am Pfingstmontag findet in Kloster Arnsburg ein Gottesdienst mit Gästen aus der Ukraine statt.

Lich (red). Nicht nur theoretisch und theologisch, sondern auch musikalisch und ganz praktisch will das evangelische Dekanat Gießener Land am Pfingstmontag, 6. Juni, in der Stiftsruine von Kloster Arnsburg Brücken bauen. Zum Gottesdienst um 11 Uhr sind neben Christinnen und Christen aus dem gesamten Dekanat ganz besonders Geflüchtete aus der Ukraine eingeladen.

»In der Pfingstgeschichte ist die gemeinsame Sprache Brücke zwischen den Menschen«, sagt Dekanin Barbara Lang,

»Wo die gemeinsame Sprache fehlt, sind Dolmetscher die Brückenbauer. Deshalb werden auch englische, französische, spanische und ukrainische Stimmen zu Wort kommen«, kündigt die Dekanin an.

Auch mit der Musik sollen an diesem Pfingstmontag Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen werden.

Mit und neben Dekanatskantorin Beatrix Pauli singen und spielen Musikerinnen und Musiker aus der Ukraine. Wie man aus wenigen Teilen eine tragfähige Brücke bauen kann, zeigt Professor Albrecht Beutelspacher anhand der Leonardo-Brücke aus dem Mathematikum.

Die Dekanatsleitung bittet darum, für die Fahrt nach Kloster Arnsburg Fahrgemeinschaften zu bilden und den ukrainischen Flüchtlingen Mitfahrgelegenheiten anzubieten. Weitere Informationen gibt es unter dekanat.giessener-land@ekhn.de.

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