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Vollsperrung wird aufgehoben

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Von: Klaus Kächler

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Ohne über die Fahrbahn zu müssen, sollen künftig Kröten, Frösche und Salamander wieder auf die andere Seite der Straße zwischen Lich und Nieder-Bessingen kommen. Foto: Kächler © Kächler

Die Arbeiten an den neuen Amphibientunneln sind abgeschlossen. Die Vollsperrung der Landesstraße 3481 zwischen Lich und Nieder-Bessingen wird im Laufe des heutigen Samstags aufgehoben.

Lich (klk/red). Die Vollsperrung der Landesstraße 3481 zwischen Lich und Nieder-Bessingen wird am heutigen Samstag, 3. September, aufgehoben. Die Baukosten für diesen Amphibienschutz belaufen sich auf gut 300 000 Euro und werden vom Land Hessen getragen, wie Sonja Lecher, Sachgebietsleiterin im Regionalbüro Westhessen von Hessen Mobil, auf Anfrage erläutert.

Die maroden Amphibiendurchlässe unter der Straße in Höhe des Erlesberger Teiches hätten erneuert werden müssen. Auf einer rund 300 Meter langen Strecke im Bereich der Wirtswiesen seien deshalb sieben neue Amphibiendurchlässe gebaut worden.

Diese neuen Durchlässe sind nun fertig angelegt, sodass die Vollsperrung der L 3481 zwischen Lich und Nieder-Bessingen wie geplant zum Ende dieser Woche aufgehoben werden kann.

Im Laufe des heutigen Samstags, 3. September, wird die Vollsperrung abgebaut.

Im Anschluss stehen noch Restarbeiten an den neuen Amphibienschutzzäunen am Fahrbahnrand entlang der Strecke an.

Diese Schutzzäune sind Bestandteil der neu angelegten Amphibiendurchlässe.

Auf bis zu 550 Metern Länge sollen die Zäune auf beiden Seiten der Straße noch errichtet werden.

Diese Leitwände sollen die Tiere zu den Durchlässen unterhalb der Fahrbahn führen und somit beispielsweise Kröten, Salamandern und Molchen eine sichere Querung der Straße ermöglichen.

Wie Hessen Mobil weiter mitteilt, werde der Verkehr während der Restarbeiten an den neuen Amphibienschutzzäunen im unmittelbaren Baustellenbereich zeitweise mit Baustellenampeln geregelt.

Auf dem parallel zur Landstraße verlaufenden Radweg könne es während der Arbeiten an den Zäunen ebenfalls noch zu Einschränkungen kommen. So könne es beispielsweise sein, dass Radfahrerinnen und Radfahrer im Bereich der Baustelle vorübergehend absteigen müssten.

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