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11 000 Euro für Aufforstung

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Erwachsene und Kinder waren gemeinsam mit Eifer bei der Sache. © Wißner

Mit einer großen Pflanzaktion im Großen-Lindener Stadtwald fand das Projekt »Aufforstung« seinen Abschluss.

Linden (twi). »Dass es so funktioniert hat, das hat uns alle überwältigt«, zeigte sich Christian Schmidt von der Lindener Bürgergruppe »Wir tun was Linden« sichtlich begeistert über das Ergebnis des Projekts »Aufforstung Stadtwald Linden«, das nun mit einer großen Pflanzaktion im Großen-Lindener Stadtwald seinen Abschluss fand.

Die Bürgergruppe mit Schmidt, Jürgen Sievers, Christina Junker-Ekic, Uwe Carsten Pfeiffer und Stephan Schnabel hatte zu einem gemeinsamen »Pflanztag« mit Revierförster Jörg Sennstock eingeladen.

25 Erwachsene mit 30 Kindern hatten sich angemeldet. Andrè Seipp, der bereits zu Beginn der Aktion diese mit einer Spende unterstützt hatte nutzte den zwölften Geburtstag seines Sohnes Leonas, um mit allen Geburtstagsgästen an der Pflanzaktion teilzunehmen. Die Bürgergruppe hatte im Herbst vergangenen Jahres die Aktion ins Leben gerufen, um damit den durch die Dürre und Borkenkäfer sehr stark befallenen Stadtwald wieder auf »Vordermann« zu bringen. Stand Samstag waren 11 084,43 Euro zusammengekommen und somit können davon aktuell 2220 Bäume im Stadtwald gepflanzt werden.

Auf einer einen halben Hektar großen Brachfläche, auf welcher der Borkenkäfer sein Unwesen und die dort stehen Fichten angegriffen hatte, wurden nun insgesamt 420 Rot-Erlen in gemeinsamer Aktion gepflanzt.

Herrlicher Sonnenschein und Temperaturen von 20 Grad luden geradezu ein sich im Wald zu betätigen und Groß und Klein hatten ihre Freude daran, wenn es auch schon mal müßig war mittels Spaten die Pflanzgruben auszuheben. »Schöner kann man es nicht haben, wenn man mit dem Wald zu tun hat. Das war wirklich eine tolle Idee von Bürgern für Bürger, die hier die Gruppe ›Wir tun was Linden‹ initiiert und umgesetzt hat. Das war einfach eine Klasse Aktion«, zeigte sich auch Sennstock sichtlich begeistert vom tollen Ergebnis der Aktion.

Dieser hatte in der Abteilung 115 bewusst eine feuchte Fläche für die Pflanzaktion ausgewählt und mit Rot-Erlen eine Pflanze die verbissunempfindlich ist.

Die Gruppe bedankte sich nach erfolgter Pflanzaktion bei Sennstock für die gute Zusammenarbeit und der Stadt, die dafür eigens ein separates Spendenkonto eingerichtet hatte. »Wir sind sehr froh und glücklich, damit einen wertvollen Beitrag für einen ›aktiven‹ Klimaschutz für die Stadt Linden geleistet zu haben«, so Schmidt.

Bedauert wurde jedoch, dass kein Vertreter der Stadt an der Pflanzaktion teilnahm, hatte sich Bürgermeister Jörg König doch durch Sennstock entschuldigen lassen.

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