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67 Prozent weniger Einnahmen aus Verkehrsverstößen

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Die Stadt Linden hat im vergangenen Jahr nur noch 18 395 Euro Einnahmen aus Verwarnungsgeldern erzielt. 2020 waren es noch 45 521 Euro .

Linden (twi). Die Einnahmen aus Verkehrsverstößen in Linden sind zurückgegangen, die Stadt hat einen Einnahmeverlust von fast 67 Prozent zu verzeichnen. Dies hat seine Ursache wohl in der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Einnahmen aus Verwarnungsgeldern beliefen sich 2021 auf gerade mal 18 395,69 Euro gegenüber 45 521 Euro im Jahr 2020. Und bereits im Corona-Jahr 2020 hatten sich die Einnahmen gegenüber 2019 um 16 785 Euro reduziert. Bei den eingenommenen Verwarnungsgeldern resultieren 11 820,67 Euro aus Geschwindigkeitsüberschreitungen und 6575,02 Euro entfallen auf den ruhenden Verkehr und hier in erster Linie Parkverstöße.

An Geschwindigkeitsüberschreitungen waren es mit 762 Fällen insgesamt 1370 weniger als noch 2020. Bezahlt wurde von den Verkehrssündern in 686 Fällen, 28 Verfahren mussten eingestellt werden, weil etwa der Fahrer nicht zu ermitteln war und 48 unbezahlte Vergehen wurden an das zuständige Regierungspräsidium (RP) in Kassel weitergeleitet. Auch bei den Vergehen im ruhenden Verkehr ist ein Rückgang von 91 auf 471 Fälle zu verzeichnen, wobei hier 375 Vergehen bezahlt, 42 eingestellt und 54 Fälle ans RP Kassel übergeleitet wurden. Der seit November 2021 geltende neue Bußgeldkatalog wird sich wohl erst in diesem Jahr auswirken.

Doch woran lag der Einbruch bei den Einnahmen? Wie Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung Tim Schneider dazu erklärte, gibt es nur noch einen »Blitzer«. »Vonseiten des gemeinsamen Messbezirks Buseck, Fernwald, Linden und Pohlheim kann seit Mitte März 2021 nur noch mit einer Messanlage gemessen werden, da die zweite Messanlage nicht mehr einsatzbereit ist.«

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