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Bürgerschaftliche Hilfe gelobt

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Lindens Bürgermeister Jörg König lobt das bürgerschaftliche Engagement für die ukrainischen Flüchtlinge.

Linden (ww). Was ist mit dem Mittelweg als Fahrradstraße? Das wollte Barbara Ibe von den Grünen von Bürgermeister Jörg König (CDU) im Stadtparlament wissen. Hier hatte es einen Verkehrsversuch mit einer Ausweisung als Fahrradstraße gegeben. Immerhin sei der Bürgermeister ja auch Verkehrsbehörde. König schränkte gleich ein, dass er als untere auch von der oberen Verkehrsbehörde eine Stellungnahme einholen müsse, auch wenn es sich nur um eine Ortsstraße handele. Daher konnte er Ibe noch keine Antwort geben. Er erinnerte daran, dass in Buseck eine Fahrradstraße eingerichtet, aber wieder eliminiert worden sei, weil keine Gefährdungslage vorlag.

In seinem Magistratsbericht ging König auf die aktuelle Flüchtlingshilfe in Linden ein. Er lobte ausdrücklich Dr. Heinz-Lothar Worm und die bürgerschaftliche Hilfe der »Generationenbrücke«, die bei Anmeldungen unter die Arme greife und Ansprechpartner für Vermieter seien. Die Kleiderkammer sorge zudem für die Grundausstattung der ankommenden Ukrainer. In die Wiesengrundschule gehen mittlerweile bereits zwei, und an der Anne-Frank-Schule wurden drei Kinder aus der Ukraine aufgenommen. Zudem habe ein Lindener mit ukrainischen Wurzeln bereits 14 Familien privat untergebracht. Die Zusammenarbeit mit dem Revival-Arbeitskreis »Leben nach Tschernobyl« in Langgöns klappe ebenfalls gut.

Lindens Bürgermeister verkündete, dass die Aktion Stadtradeln wieder vom 14. Mai bis 4. Juni anstehe. Er hoffe wieder Stadtradelstars als Aushängeschilder des Wettbewerbs zu finden. Diese müssten 21 Tage auf ein Auto verzichten und auch nicht als Beifahrer einsteigen. Regelmäßige Berichte auf der Stadtradel-Internetseite gehörten ebenfalls zur Voraussetzung, ein Repräsentant zu sein. Im vergangenen Jahr hatten zwei Lindener die Einschränkungen gerne für die Umwelt in Kauf genommen, um ein Statement zu setzen.

Der FW-Stadtverordnete Manfred Leun wurde als Ortsgerichtsschöffe im Bezirk Linden I Leihgestern einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Ein CDU-Antrag, die Bebauungspläne in den Ortskernen zu überarbeiten, fand ebenfalls Zustimmung der Stadtverordneten.

Die SPD-Fraktion konnte sich über die Nachricht freuen, dass sich die Straßenmanager von Hessen Mobil bewegen. Die Sozialdemokraten hatten eine Gefährdungslage im Bereich des schmalen Gehwegs vor der privaten Kita Mäuschen in der Frankfurter Straße moniert und Abhilfe beantragt.

Der Bauausschuss beschäftigt sich jetzt weiter mit dem Thema.

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