1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Linden

»Dauerhafte Bepflanzung war nicht zu erhalten«

Erstellt: Aktualisiert:

Linden (twi). Weshalb Grünflächen in der Ludwigstraße und in der Bismarckstraße in Großen-Linden versiegelt wurden, wollte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Christoph Schütz wissen.

Wie Bürgermeister Jörg König mitteilte, sei das Pflanzbeet aufgrund seiner Form und seiner Größe nicht dazu geeignet, eine dauerhafte Bepflanzung zu erhalten. Aufgrund der geringen Breite von einem halben Meter stand für die Pflanzen nicht genug Wurzelraumvolumen zur Verfügung. Hinzu kam noch, dass durch die Betonkeile, welche die Randsteine an Ort und Stelle hielten, die Lebensbedingungen für die Pflanzen noch weiter eingeschränkt waren.

Der Bauhof musste hier immer wieder Pflanzungen durchführen, denen kein Erfolg beschieden war. In der Bismarckstraße haben sich die schräg angeordneten öffentlichen Stellplätze in der Praxis als viel zu kurz erwiesen. Die Folge davon war, dass die Ecken der geparkten Autos auf die Fahrbahn ragten und dort den Verkehrsfluss behinderten und ein potenzielles Unfallrisiko darstellten. Daher wurden die Stellflächen verlängert, um die Situation zu entschärfen.

Bäume in der Sudeten-, Johannes-Leun- und der Burgstraße mussten entfernt werden, da sie Schäden aufwiesen oder krank waren und die Verkehrssicherheit so nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Nicht absehbar ist, wann endlich die Fahrbahndecke der Alten Heerstraße saniert wird. Nachmessungen hinsichtlich der 30-Stundenkilometer während der Nacht konnten aufgrund von fehlendem Personal im gemeinsamen Messbezirk Busse, Fernwald, Polheim und Linden nicht erfolgen. Allerdings können aktuell diese Geschwindigkeitskontrollen wieder erfolgen, da genügend Personal vorhanden ist.

Mit den Anwohnern der Alten Heerstraße soll nochmals die Beschilderung erörtert werden, weil sich aufgrund der neuen Parksituation auf der Straße die Lärmbelästigung durch stetiges Anfahren und Abgrenzen durch Lkws erheblich verschlechtert hat. Durch die schadhafte Teerdecke kommt es darüber hinaus zu erheblichen Erschütterungen der umliegenden Wohnhäuser, bei denen teilweise erhebliche Rissbildungen festzustellen sind. Aufgrund der Personalsituation und der überlasteten Mitarbeiter konnte der Energiebericht 2020 noch nicht erstellt werden.

Für den Energiebericht 2021 erhielt die Stadt erst im März die letzten Angaben. »Derzeit wird von uns geprüft, inwieweit der Bericht unter Beibehaltung der Kernaussagen und der relevanten Informationen ohne Qualitätsverlust verschlankt werden kann, sodass sich der zeitliche Aufwand reduziert. Die Auslagerung der Berichterstellung ist nicht zielführend, da die Hauptarbeit, das Sammeln und das Zusammenstellen der Unterlagen, durch die Verwaltung erfolgen muss«, so König.

Auch interessant