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Filmvorführung beim Arbeitskreis Heimatkunde

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Von: Thomas Wißner

Linden (twi). Vorsitzender Helmut Faber konnte zum ersten Monatstreffen des Heimatkundlichen Arbeitskreises Linden im Lindener Hof gut vier Dutzend Zuhörer begrüßen. Kurze Filmsequenzen prägten den Abend.

Gezeigt wurden Aufnahmen der Filmgruppe »CINAG65«. An dieses Filmmaterial war Faber durch den verstorbenen Ersten Stadtrat Paul Steinel gekommen. Dabei verwies der Vorsitzende an einen Satz, den einst Dr. Alfred Keßler geprägt hatte: »Gib nichts der Stadt, das ist gleich verloren.« Die Filme waren bei der Stadt eingelagert, wurden nun digitalisiert und durch Gerhard Zörb mit Ton versehen. »Dieses Filmmaterial sind ›Schnipsel‹, teilweise nur eineinhalb Minuten. Bewegte Bilder sind besser als Fotos. Alle Filme waren ohne Ton, wurden nun vertont«, so Faber.

Über 50 Jahre altes Material

Gezeigt wurden Filmaufnahmen vom Umbau des ehemaligen Backhauses 1968 zum Jugendtreff (heutiges KVG-Clubheim), dem nach 20 Jahren erfolgten Abriss des Schlauchturms der Feuerwehr 1972, Fastnacht in der Volksschule 1968 und eine Chorprobe des Gemischten Chors der Harmonie 1968 im Rebstock unter der Leitung von Heinrich Schmandt. In »Schaums Saal« festgehalten wurde 1968 die Theaterprobe »Das Hörrohr« der Burschenschaft »Einigkeit«. Ebenfalls vor 55 Jahren erfolgte beim Gesangverein Germania die Weihnachtsfeier des Schülerchors und auch die Weihnachtsfeier 1968 des mittlerweile nicht mehr bestehenden Evangelischen Kirchenchors Großen-Linden wurde von der Gruppe gefilmt. Die Kirmes 1968 und zum Abschluss eine Trainingseinheit beim TSV Großen-Linden aus dem Jahre 1969 mit Gerd Liermann waren zu sehen.

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