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Gebastelt wie zu Rizdvo

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Von: Thomas Wißner

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Stolz präsentieren die Kinder ihre kleinen Kunstwerke. Foto: Wißner © Wißner

Die Generationenbrücke Linden hatte einen Kreativ-Workshop für Kinder und Eltern zum Weihnachtsbasteln organisiert. Unterstützung hatten sie von zwei ukrainischen Künstlerinnen.

Linden (twi). Rizdvo ist das ukrainische Weihnachtsfest und dazu hatte die Generationenbrücke Linden einen Kreativ-Workshop für Kinder und Eltern zum Weihnachtsbasteln organisiert.

In den städtischen Räumen im Erlebnispark bastelten die beiden ukrainischen Künstlerin Natallia Burblies und Olexandra Tur mit insgesamt 24 Kindern.

Gearbeitet wurde dabei mit Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Ästen, Zweigen, Beeren, Blättern, trockenen Pflanzen oder einfach auch gesagt mit allem was sich bei einem Waldspaziergang finden lässt.

Mit Hilfe der Naturmaterialien und Farben wurden Weihnachtskarten und Passepartouts gestaltet, aber auch Schmuckstücke für zu Hause gebastelt.

Und die teilnehmenden Kinder erfuhren so ganz nebenbei einiges über das Weihnachtsfest in der Ukraine, das in den meisten Teilen des Landes nicht zur selben Zeit wie in westlichen Ländern gefeiert wird.

So fallen der 24. und 25. Dezember des julianischen Kalenders derzeit (bis zum Jahr 2100) auf den 6. und 7. Januar des Gregorianischen, heißt es in der Wikipedia. Und das neue Jahr beginnt am 14. Januar. Unser erster Weihnachtsfeiertag ist dort seit 2017 der einzige offizielle Feiertag, weil immer mehr katholische und protestantische Christen den Heiligabend wie hier feiern. Doch eine Vorverlegung ihrer Weihnachtszeit in den Dezember hinein wird von den meisten Ukrainern nicht befürwortet.

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