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Gegenseitige Begegnungen auf Eis gelegt

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Linden (twi). Ob es künftig jemals wieder eine Delegation mit 35 Personen geben wird, die Lindens japanische Partnerstadt Warabi besucht, stellte der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) Linden-Warabi, Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz, in Frage. Aufgrund der Pandemie musste nicht nur der geplante Austauschbesuch 2020 und 2021 abgesagt werden, sondern auch die Planungen über gegenseitige Begegnungen erst einmal auf Eis gelegt werden.

Einreise nur mit Quarantäne

Noch immer gibt es keine akzeptable Möglichkeit, die Freunde im Land der aufgehenden Sonne zu besuchen, denn auch aktuell wird bei einer Einreise nach Japan noch eine einwöchige Quarantäne vorgegeben. Deshalb befürchtet Lenz, dass es künftig wohl nicht mehr möglich sein wird, sich mit einer großen Delegation zu besuchen. »Es ist sicherlich auch gerade nicht so einfach, in einer Zeit, wo man Abstand wahren soll, dass man dann eng zusammen wohnen soll.«

Die DJG sei mit einem »blauen Auge« davongekommen, die Austauschreise 2020 konnte rückabgewickelt werden. »Wir hatten eigentlich gehofft, in naher Zukunft über einen weiteren Austausch nachzudenken, mussten dies aber weiter zurückstellen, weil in Japan keine Lockerungen erfolgten. Deshalb sind unsere Bestrebungen auch sehr eingeschränkt, weil der eigentliche Sinn unserer Gesellschaft, dass man sich trifft, miteinander umgeht, partnerschaftliche Kontakte pflegt - all das ist momentan nicht möglich.«

Alternativlösungen

Vor diesem Hintergrund gebe es aktuell Überlegungen, mit einer kleinen Gruppe nach Warabi zu fahren oder hier eine kleine Gruppe aus der Partnerstadt zu begrüßen, um über künftige Aktionen zu sprechen. Ein weiteres Problem hat der Verein zudem mit der Jugendarbeit, gibt es aktuell hier Probleme mit der Koordination mit der städtischen Jugendarbeit.

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