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Großer Andrang an den Töpfen

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Von: Thomas Wißner

Linden (twi). 28 verschiedene Suppen aus aller Welt wurden beim 6. Lindener multikulturellen Suppentag angeboten. Bei herrlichem Sonnenschein verzeichneten der veranstaltende Förderverein Soziale Dienste Linden einen Rekordbesuch.

Bereits vor dem Start als die ersten Bänke auf dem Georg-Heß-Platz aufgestellt und die Suppentöpfe auf den von der Kleiderkammer zur Verfügung gestellten Wärmeplatten postiert wurden, warteten die ersten Suppenliebhaber auf die Leckereien. Reingard Forkert, Horst Welter und Doris Könecke-Sennstock hatten nach zweijähriger Corona-Zwangspause diese erste Veranstaltung des Fördervereins seit Beginn der Pandemie organisiert.

Auch die Flüchtlinge beteiligten sich mit Suppenspenden aus ihren Ländern, gab es Linsensuppe aus dem Irak, Zwiebelsuppe aus Syrien wie auch Borschtsch aus der Ukraine und Rassolnik - Russische Salzgurkensuppe.

Darüber hinaus wurden Kartoffel-, Linsen-, Gemüse-, Erbsensuppe aber auch vegane Linsensuppe angeboten.

Also war für jeden Geschmack etwas dabei und die zahlreichen Besucher nutzten die Gelegenheit, in der Sonne zu sitzen und ihre Suppe zu löffeln.

Bei dieser großen Auswahl wurde dann auch gleich mehrmals der Gang zur Suppenausgabe angetreten.

Mit der Veranstaltung will der Förderverein nicht nur einen Beitrag zur Förderung des kulturen- und generationenübergreifenden Gemeinwesens geben, sondern von den Spendeneinnahmen, wurden doch alle Suppen gegen einen Spendenbetrag abgegeben, in diesem Jahr zu gleichen Teilen den Förderverein der Burgschule Großen-Linden und den Förderverein der Wiesengrundschule Leihgestern unterstützen.

»Es ist dies die einzige Veranstaltung des Fördervereins, mit der auch andere karitative Einrichtungen in der Stadt unterstützt werden. Ansonsten sind unsere Mitgliedseinnahmen und auch Spenden ausnahmslos für die Diakoniestation bestimmt«, betonte Vorsitzender und Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz.

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