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Jugendliche sammeln in Workshops viele Ideen

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Von: Thomas Wißner

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F. Schaffer-Gawenda Foto: Wißner © Wißner

Ganz im Zeichen des Tätigkeitsberichts der Jugendbeauftragten Franziska Schaffer-Gawenda (FW) stand die Sitzung des Jugendausschusses.

Linden (twi). Ganz im Zeichen des Tätigkeitsberichts der Jugendbeauftragten Franziska Schaffer-Gawenda (FW) stand die Sitzung des Jugendausschusses.

Aktuell gibt es drei Angebote in Linden, die für Jugendliche regelmäßig stattfinden. Der offene Treff montags, ein Spieletreff dienstags und ein Jugendtreff freitags. Ziel der gemeinsamen Arbeit sei es gewesen, Angebote für Beteiligungsprozesse auch außerhalb der Jugendvertretung anzubieten, um auch die Jugendvertretung neu zu beleben. Dafür wurden zunächst erste Workshops angeboten, um das Interesse von Jugendlichen zu wecken.

Bei »Gestalte Deine Stadt!« ging es darum, Jugendliche darüber zu informieren, wie sie in der Stadt mitreden und mitgestalten können.

Sowohl zu den vier Spazierwegen als auch zum Thema Ludwigspark und zur Pump-Track-Anlage wurden Workshops angeboten und Ideen gesammelt. »Es sind viele Ideen, die wichtig und weiterzuleiten sind, um diese auch in die Entscheidungsfindung einfließen zu lassen. Jugendliche wünschen sich draußen einen Treffpunkt, sind vielerorts nicht willkommen und es stellt sich bei ihnen die Frage: Wo sollen wir hin? Einwohnerbeschwerden auf der einen, zu dunkel auf der anderen Seite«, so die Jugendbeauftragte, die als Wünsche der Jugendlichen einen Trinkwasserbrunnen im Stadtzentrum ebenso wie auch einen Sonnenschutz im Stadion, einen Jugendtreff draußen, einen Skaterpark, öffentliche Bibliothek, mehr Mülleimer mit Hundekotbeutel, ein Fitnessstudio wie auch ein Jugendzentrum mit täglichen Öffnungszeiten weitergab.

Anerkennung für Vorschläge

Bürgermeister Jörg König (CDU) lobte die Beiträge der Jugendlichen zum Ludwigspark: »Die Jugendlichen und Kinder sagen mit einer spontanen Einfachheit Dinge, die auch kurzfristig umgesetzt werden können. Das, was die Jugendliche vorgeschlagen haben, halte ich für kurzfristig umsetzbar.« Auch Karla Sell (Grüne) sprach sich dafür aus, die Ideen der Jugendlichen ernst zu nehmen, da habe Linden ein Defizit. Ausschussvorsitzender Matthias Spangenberg (SPD) regte an, dass nicht aus dem Blick verloren werden soll, dass Jugendliche ein Forum bekommen, in das sie eigengestalterisch ihre Ideen einbringen können.

Weil die SPD zu ihrem eigenen Antrag zum Aufbau eines Mobilitätsmanagements für die Kindertagesstätten und Schulen in der Stadt noch Gesprächsbedarf hat und das Thema bei ihrer Klausurtagung im Januar nochmals erörtern möchte, wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen.

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