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Mehr Nachhaltigkeit durch Verzicht

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Der Chor »ProCoLi« umrahmte den Lindener »Ich bin FDH - Für Die Hälfte«-Gottesdienst mit sechs Liedern. Foto: Wißner © Wißner

Für den gemischten Chor »ProChoLi« des Gesangvereins Eintracht Leihgestern war die Mitwirkung in dem von Pfarrerin Edith Höll gehaltenen FDH-Gottesdienst der erste Auftritt seit über zwei Jahren.

Linden (twi). Voller Gesang und FDH (Für die Hälfte) passt eigentlich nicht zusammen und dennoch war dies ein tolles Miteinander im Auftaktgottesdienst zur Aktion »Ich bin FDH - Für Die Hälfte!« in der evangelischen Kirche Großen-Linden. Für den gemischten Chor »ProChoLi« des Gesangvereins Eintracht Leihgestern unter der Leitung von Werner Jung war die Mitwirkung in dem von Pfarrerin Edith Höll gehaltenen Gottesdienst der erste Auftritt seit über zwei Jahren.

Experiment läuft bis zum 3. Juli

Gleich mit sechs Liedern umrahmte der Chor den Gottesdienst, brachte Lieder wie »Halleluja«, O Happy Day«, Ubi Caritas« und »Hinterm Horizont geht’s weiter« zu Gehör. Bis zum 3. Juli läuft dieses von den beiden evangelischen Kirchengemeinden Großen-Linden und Leihgestern erstmals angebotene Experiment.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es vor der Kirche ein reichhaltiges Fingerfoodbuffet mit Getränken sowie einen Fragebogen mit 19 Fragen, welche bis zum 29. Juni beantwortet werden sollen, sodass dann eine Siegerehrung beim Abschlussgottesdienst der Aktion am 3. Juli in Leihgestern erfolgen kann. »Da es im Allgemeinen schwer ist, auf etwas zu verzichten, möchten wir dazu anregen, es mit dem Halbieren zu versuchen. Ob man nun nur noch alle zwei Jahre Ski fahren geht, nur noch halb so viel Fernsehen schaut oder seine Zeit im Internet halbiert, die Hälfte an Fleisch isst, die Flugreisen halbiert - den Experimenten sind keine Grenzen gesetzt. Ob man sich auf den Aktionszeitraum beschränkt, es wöchentlich mit etwas anderem probiert oder gleich mit mehreren Dingen versucht, ist egal, es geht um die persönliche Haltung, die es zu entwickeln gilt«, so Höll.

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