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PC-Terminal für Ältere doch in Sicht

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Von: Thomas Wißner

Linden (twi). »Danke für den informativen Vortrag, Sie hören von uns«, verabschiedete der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Axel P. Globuschütz (Grüne), Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller und den Vorstandsvorsitzenden der Sonnenland eG, Uwe Kühn. Beide hatten den Ausschussmitgliedern die Beteiligungsmöglichkeit an einer Windparkanlage in Staufenberg aufgezeigt.

Hier beteiligen sich bereits zehn Kommunen mit jeweils fünf Prozent und ein Kreditinstitut mit 20 Prozent Anteilen, darunter auch Pohlheim. Die Gesamtinvestition bewege sich zwischen 41 und 42,5 Millionen Euro. Aktuell befinde man sich in der finalen Abstimmung mit dem Projektierer, sodass Anfang 2023 Vorschläge mit Gutachten an die Kommunen versandt würden.

Ein rückwirkender Beitritt zum 1. Januar sei zwar bis Mitte des Jahres 2023 möglich, jedoch sollte das Thema laut Gefeller »in den ersten drei Monaten erledigt werden«.

Einen Erfahrungsbericht aus Laubach hatte FDP-Fraktionsvorsitzender Lothar Weigel noch nicht erhalten, weshalb er den Antrag eines digitalen »Livestream von öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetensitzung, Ausschüsse und Versammlung« zurückzog. Jedoch soll dieser weiter im Geschäftsgang verbleiben.

Kein Bedarf

Eine interkommunale Lösung für die Einrichtung einer kommunalen Biodiversitätsstrategie wollen die Grünen um Dr. Christof Schütz initiieren. »Wir haben einen Klimaschutzmanager und Umweltbeauftragte, jetzt werden wir ganz kleinteilig. Ich sehe den Bedarf für Linden nicht«, erteilte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Altenheimer dem Wunsch eine Absage. Klimaschutzmanager und Umweltbeauftragte müssten dies mitleisten. »Auch die SPD hält den Antrag für nicht umsetzbar«, meinte Matthias Spangenberg (SPD). Und so gab es mehrheitlich gegen die Stimmen der Grünen keine Beschlussempfehlung für die Stadtverordnetenversammlung.

Der Antrag des Seniorenbeirates, ein Computerterminal für Ältere im Rathaus für den freien Zugang zur Linden-Homepage einzurichten, einstimmig empfohlen. Eine Kiosk-Terminallösung regte Bürgermeister Jörg König (CDU) an, der die Kosten auf maximal 4600 Euro bezifferte. Dabei gab er zu bedenken, dass ein Standort im Eingangsbereich Probleme mit dem Brandschutz verursachen könnte. Zudem seien alle Abfragen im Bürgerbüro abrufbar. Hilfestellungen durch Sachbearbeiter seien nicht möglich, zumal Senioren hier direkt vorsprechen könnten.

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