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Premiere für Rad-Verkehrsschau

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Linden (twi). Halbjährlich stehen Verkehrsschauen in Linden an, wenn in Zusammenarbeit mit Polizei und Hessen Mobil der Automobilverkehr in der Stadt in Augenschein genommen, Verkehrsschilder kontrolliert und Veränderungen im Straßenverkehr dann neu eingeordnet werden.

Erstmals überhaupt gab es nun eine Rad-Verkehrsschau, waren Bürgermeister Jörg König, Erster Stadtrat Harald Liebermann (beide CDU), Ordnungsamtspolizist Moritz Schneider und Jens Wolfram vom städtischen Bauhof mit Vertretern von Polizei, Hessen Mobil und Allgemeinem Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) auf den Radwegen in und um Linden unterwegs, um diese in Augenschein zu nehmen. Passend dazu hatte Moritz Schneider auf dem Lastenfahrrad der Stadt Platz genommen, um gerade auch mit diesem zu sehen, wo etwa Schwierigkeiten bestehen. Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen müssen regelmäßig überprüft werden. Die Art und Weise dieser Überprüfung ist im Grundsatz in der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung geregelt. Zu den Verkehrszeichen zählen insbesondere statische Verkehrszeichen, Wechselverkehrszeichen und Markierungen. Verkehrseinrichtungen umfassen etwa auch Leitplatten, Richtungstafeln, Leitmale und Leitpfosten sowie Absperrgeräte und -geländer. Während der rund 15 Kilometer langen Fahrt wurden allgemeine Fragen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Kraftfahrzeugverkehr, Beschilderungen, aber auch an vielen Stellen die Radwegebenutzungspflicht thematisiert.

Dabei fiel auf, dass es insbesondere innerorts eine Vielzahl von verschiedenen Lösungen für den Radverkehr gibt. Verkehrsproblematiken wurden vor Ort in Augenschein genommen und erörtert und nun im Nachgang überprüft, in welcher Form hier Ver- und Nachbesserungen erfolgen können.

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