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Schüler als »Stars in der Manege«

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Von: Thomas Wißner

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Auch die »Feuerteufel« der Wiesengrundschule beeindrucken mit ihrer Darbietung. Fotos: Wißner © Wißner

Zirkusdirektor René Ortmann und sein Team vom Circus Rondel - Circus for kids hatten mit den Schülern der Wiesengrundschule alles bestens für die Vorstellungen vorbereitet.

Linden (twi). »Stars in der Manege« lautete das Motto zum Abschluss der Zirkus-Projektwoche zum 60-jährigen Bestehen der Wiesengrundschule Leihgestern. Gleich in vier ausverkauften Vorstellungen zeigten die Schüler, was sie in den drei vorangegangenen Tagen gelernt und einstudiert hatten, um dem einstigen Zirkusmotto »Menschen, Tiere, Sensationen« gerecht zu werden.

Breites Spektrum

Dabei reichte das Spektrum von Akrobaten, »Feuerteufeln«, Trapezkünstlern bis hin zu Piraten, Clowns und Dressurdarbietungen. Zirkusdirektor René Ortmann und sein Team vom Circus Rondel - Circus for kids hatten mit den Schülern alles bestens für die Vorstellungen vorbereitet. Dabei hatten die Schüler nach der Begrüßungsveranstaltung zu Beginn der Woche die freie Wahl, als was sie gerne auftreten wollten. Ob nun als Artisten, Jongleure oder Akrobaten oder aber auch eine Tierdressurnummer, für die verschiedenen Darbietungen wurde dann eifrig geübt, wobei die eine Hälfte der Kinder trainierte, während sich die andere Hälfte in der Schule aufhielt.

Verantwortungsbewusstsein, Selbstwertgefühl, Kreativität, Phantasie, Hilfsbereitschaft, gemeinsames Handeln und kollektiver Zusammenhalt - all dies sollte gefördert, wie auch die motorischen Fähigkeiten und das Entwickeln von Ausdauer verbessert werden. Darum ging es bei dieser Zirkusprojektwoche. Dass damit einhergehend auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde, dies zeigte sich dann nicht nur bei der Generalprobe, sondern auch bei den vier tollen Vorstellungen.

Da war der Jubel groß, wurde nicht mit Beifall gespart und die kleinen Stars in der Manege gefeiert. Gleich zu Beginn beeindruckten die »Alten Akrobaten«, es folgten die Jongleure und anschließend die Trampolingruppe. Nach den beeindruckenden Sprüngen gab es eine Taubendressur und die »Feuerteufel« zeigten eine gelungene Vorstellung und spielten nicht nur mit dem Feuer, sondern gingen auch über Scherben. Es folgten Piraten, Clowns, Akrobaten und Trapezdarbietungen, die gar manchem Besucher den Atem stocken ließen, wenn Schüler unter der Zirkuskuppel noch gymnastische Darbietungen zeigten.

Für die Schüler, aber auch die Lehrer war es ein beeindruckendes Erlebnis, alle lernten sich von einer ganz anderen Seite kennen und manch schlummerndes Talent konnte so gefördert werden.

Im Vordergrund standen aktives Handeln anstelle passiven Erlebens. Spaß und Freude kommen dabei selbstverständlich nicht zu kurz - und der Applaus war der gerechte Lohn.

Ermöglicht hatten den Zirkus der Förderverein der Wiesengrundschule, die Bürgerstiftung Linden mit einer Unterstützung von 1500 Euro sowie auch die Stadt, die die Kosten für Wasser und Strom übernahm.

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Trapezkunst in luftiger Höhe darf im Zirkus nicht fehlen. © Thomas Wißner

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