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Sieben Songs stehen im Mittelpunkt

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Die Band »Dribbdeblues« beim Popgottesdienst in Großen-Linden . © Wißner

Die Band »Dribbdeblues« gestaltete den ersten Popgottesdienst in der evangelischen Kirche Großen-Linden.

Linden (twi). Pop trifft Gott. Unter diesem Motto stand der erste Gottesdienst mit der Band »Dribbdeblues« und ihrer Frontsängerin Corina Weisbrod in der evangelischen Kirche Großen-Linden. In dem von Pfarrerin Edith Höll gehaltenen Popgottesdienst »Story of my life« standen sieben Songs im Mittelpunkt. Bereits zum vierten Mal waren »Dribbdeblues« mit Andreas Kremer (Liedgitarre), Andre Heuel (Bassgitarre), Christoph Grevelding (Keyboard), Katja Kremer (Cajon und Querflöte) und Corina Weisbrod (Gesang) in einem Gottesdienst der Gemeinde zu Gast. »Pop trifft Gott - tiefe, wahre Inhalte, zum Teil heute viel aktueller, als zur Entstehungszeit«, begrüßte Höll die Band, die mit dem 1982 von Police veröffentlichten »Every breath you take« den Gottesdienst eröffnete. Mit »Story of my life« der Gruppe »One direction« und »Africa« von »Toto« folgten noch zwei weitere Songs aus diesem Jahr, während »Da draußen« von Sarah Lesch 2017 und »Let it be« von den Beatles bereits 1968 erstmals erklangen.

Eingebunden in die Liedvorträge waren begleitende Worte der Gemeindepfarrerin, die mal auf die Geschichte des Liedes, aber auch auf den Bezug zur Bibel wie auch zur aktuellen Situation einging.

Noch bevor mit dem Robbie Williams-Hit »Angels« der Gottesdienst endete, war zuvor aus einer Zeit, als es noch keine Handys und Smartphones gab, das von Carole King 1971 gesungene »You’ve got a friend« zu hören. »Einen Freund haben, den ich anrufen kann. Freunde/Menschen zu haben, die ich wirklich jederzeit anrufen kann ist, ein nicht zu unterschätzender Schatz«, so Höll mit dem Hinweis, dass in der Bibel gleich in mehreren Psalmen dies so gesagt wird. Darunter »Rufe mich an in der Not« (Psalm 50,15) und Psalm 86,7 »In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören!«

»Und das lange vor Strom und Telefonen«, so Höll.

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