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Vertrag lässt weiter auf sich warten

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Linden (twi). Zuletzt vor einem Jahr während des Kommunalwahlkampfs war noch etwas von der geplanten Bebauung am Bahnhof in Großen-Linden in der Sudetenstraße zu hören. Bedingt durch die Überlastung der Verwaltung scheint das Projekt in einen »Dornröschenschlaf« gefallen zu sein. CDU-Stadtverordneter Frank Hille hakte zur Stadtverordnetensitzung am gestrigen Dienstagabend nach und fragte nach dem aktuellen Sachstand, weil auch den Anwohnern im betreffenden Bereich jegliche Information über den Fortgang des Verfahrens fehlt.

»Dies führt zu Verunsicherung und zu einer Belastung«, so Hille.

Dazu teilte Bürgermeister Jörg König (CDU) mit, dass die Offenlage des Bebauungsplanes am 29. Oktober 2021 endete. »Das vom Projektentwickler beauftragte Planungsbüro wertet die während der 2. Offenlage eingegangenen Anregungen, Bedenken, Wider- und Einsprüche aus und erstellt Abwägungsvorschläge, die den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Nach dieser Beschlussfassung ist der Satzungsbeschluss herbeizuführen.

Dieselben Verfahrensschritte gelten auch für das Verfahren in Bezug auf die Änderung des Flächennutzungsplanes.

Das Planungsbüro befindet sich derzeit in der Schlussphase. Derzeit erstellt ein vom Projektentwickler beauftragtes Büro ein Ausgleichskonzept für den Haselmausbestand«, so der Verwaltungschef.

Die Stadt hat zudem eine Anwaltskanzlei mit dem Städtebaulichen Vertrag/Erschließungsvertrag beauftragt. Hier gehe es dann auch um den Abbruch der Stützmauer und des Bunkers östlich der Boule-Anlage mit neuer Grenzziehung. Die diesbezügliche Abstimmung mit Vertretern des Boule Clubs, der Stadt und dem Projektentwickler fand am 15. Februar statt.

Auch dieses Ergebnis müsse noch in den Vertrag eingearbeitet werden. In welcher Parlamentssitzung dies dann final vorgelegt und entschieden werden soll, darüber vermochte König noch keine Aussage zu machen. »Eine diesbezügliche vorsichtige Einschätzung kann erst getroffen werden, wenn der Städtebauliche Vertrag/Erschließungsvertrag mit dem Projektentwickler abgestimmt ist.«

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