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Wagenburg am Turnhallenplatz

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Christian Schmidt und Christian Semmelroth haben den ersten Wohnmobiltreff auf dem Lindener Turnhallenplatz organisiert. Foto: Wißner © Wißner

Christian Schmidt und Christian Semmelroth hatten das Treffen organisiert, an dem Wohnmobilfahrer aus Linden teilnahmen und ihre 6,20 bis 8,50 Meter langen Fahrzeuge im Kreis aufstellten.

Linden (twi). Acht Wohnmobile hatten sich auf dem Turnhallenplatz in Großen-Linden zum ersten Lindener Wohnmobiltreffen eingefunden. Christian Schmidt und Christian Semmelroth hatten das Treffen organisiert, an dem zudem ausnahmslos Wohnmobilfahrer aus Linden teilnahmen und ihre 6,20 bis 8,50 Meter langen Fahrzeuge in einem Kreis aufgestellt und inmitten eine lange Tafel eingerichtet hatten.

Gemeinsame Ausfahrt diskutiert

Obwohl man sich untereinander kennt, monatlich zu einem Stammtisch zusammenkommt, gab es eine Zusammenkunft in dieser Form bisher noch nicht und auch noch keine gemeinsame Ausfahrt. Eine solche wurde jedoch diskutiert und auch an die Gründung des Treffs vor vier Jahren durch Alfred Schmidt erinnert. Der mittlerweile 81-jährige Gründer wurde herzlich im Kreise der Treffteilnehmer begrüßt, nachdem er zu Beginn des Jahres die Verantwortung an seinen Sohn, Christian Schmidt, ebenfalls ein begeisterter Wohnmobilist, abgegeben hatte. Dieser dankte ganz besonders der Stadt für die Bereitstellung des Platzes und des Stromanschlusses, während der TV 1892 Großen-Linden seine Sanitäreinrichtungen in der benachbarten TV-Halle den Teilnehmern zur Verfügung gestellt hatte.

Interessierte Besucher schauten ebenfalls vorbei und freuten sich, einmal einen Blick in ein Wohnmobil werfen zu können. Doch es wurde nicht nur in Erinnerungen geschwelgt und über Fahrten und ferne Länder berichtet, sondern sich auch über Problemstellungen bei den Fahrzeugen ausgetauscht. Unter der Leitung des Vorsitzenden des Heimatkundlichen Arbeitskreis Linden, Helmut Faber, nahmen die Wohnmobiltreffteilnehmer an einer zweistündigen Führung durch »Alt Großen-Linden« teil. Bekannt ist, dass es etwa 35 Wohnmobilbesitzer in Linden gibt, aber keine Abstellplätze. Dies soll nun bei der Stadt angeregt und dieser dann auch ins Stellplatz-Radar wie auch beim ADAC aufgenommen werden, wo alle Stellplätze in Europa mit konkreten Angaben zum Service verzeichnet sind. Ein solcher würde gut zum Angebot der Stadt passen, zumal neben Gießen und Grünberg es solche auch in Lich, Muschenheim und Rodheim-Bieber gibt und ein solcher mit geringem Aufwand etwa auf dem Großparkplatz im Stadtzentrum umzusetzen sei. Passend zur langen Tafel gab es einen »Ritterschmaus« und die feste Vereinbarung, gemeinsam auf Tour zu gehen sowie das Treffen zu wiederholen.

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