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Waldwege wieder auf neuestem Stand

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Von: Thomas Wißner

Linden (twi). Erst in diesen Tagen konnte die schon längst vorgesehene Instandsetzung der Waldwege erfolgen, welche aufgrund der Erneuerung der Waldwirtschaftsbrücke für Materialtransporte und auch Lagerstätte genutzt wurden. 400 Tonnen Material wurden nun auf einer Strecke von fast drei Kilometern auf beiden Seiten der Main-Weser-Bahn wieder instand gesetzt.

Bereits bei Beginn der Arbeiten vor zwei Jahren hatten Bahn und Forst dies vereinbart. Wie Revierförster Jörg Sennstock nun mitteilte, sind nunmehr alle Arbeiten im Zusammenhang mit der neu errichteten und 28 Meter langen Waldwirtschaftsbrücke über die Main-Weser-Bahn in unmittelbarer Nähe zum einstigen Bahnwärterhäuschen in Großen-Linden abgeschlossen.

Eigentlich sollten die Arbeiten bereits Ende vergangenen Jahres, dann im März abgeschlossen sein, doch erst vor drei Monaten konnte die Brücke wieder offiziell freigegeben werden, nachdem es erhebliche Lieferschwierigkeiten beim Geländer gegeben hatte.

Im Februar 2021 war die in die Jahre gekommene Waldwirtschaftsbrücke während einer Streckensperrung abgetragen worden. Die neue 28 Meter lange Stahlverbundbrücke wurde in nächtlichen Sperrpausen Ende November/Anfang Dezember 2021 eingebaut, doch dann dauerte alles viel länger als geplant.

Genutzt als Zufahrtswege zur Baustelle wurden Waldwege auf beiden Seiten der Main-Weser-Bahn. Vor allem der »Hexenhäuschenweg« inmitten der Straße vom Mühlberg zum Oberhof hatte unter den starken Fahrzeugen gelitten. Hier wie auch auf dem Weg auf der Ostseite der Bahnlinie wurden nun die Wege wieder instand gesetzt.

Dabei handelt es sich um Lindener Stadtwald wie auch Staatswald. So wurden etliche Lkw-Ladungen herbeigeschafft, um die Stellen wieder aufzufüllen, mit einem Rüttler bearbeitet, mit Splitt versehen, um diese dann mit einem Planierer in den Urzustand zu versetzen.

»Wir hatten gute Waldwege und haben diese nun auch wieder. Die Bahn hat alle Zusagen eingehalten und der Weg ist wieder auf dem neuesten Stand«, freute sich Sennstock über die nun beendeten Arbeiten. Nicht zuletzt Corona habe allen vor Augen geführt, wie stark der Wald als Ort für Spazierwege und zur Erholung genutzt wird.

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