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Weitere Unterlagen angefordert

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Hier endet für viele die Fahrt. Foto: Wißner © Wißner

Der Lindener Doppelhaushalt 2022/2023 wartet weiter auf eine Genehmigung seitens der Kommunalaufsicht

Linden (twi). Erstmals in seiner nunmehr 45-jährigen Geschichte verabschiedeten Lindens Parlamentarier einen Doppelhaushalt 2022 und 2023 - und dieser wartet weiter auf seine Genehmigung durch die Kommunalaufsicht. Wie Bürgermeister Jörg König (CDU) in der Stadtverordnetensitzung mitteilte. Seitens der Aufsichtsbehörde wurden weitere Unterlagen angefordert und die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass auch ein fertiger Jahresabschluss 2021 vorgelegt werden muss. Der Magistrat ist aufgefordert hierzu einen Plan vorzulegen, wann der Jahresabschluss 2021 genehmigt werden kann. Zur aktuellen Situation der Verwaltung bat König um Verständnis dafür, sollten Dinge etwas länger dauern, dass derzeit in den Abteilungen viele Überstunden massiv abgebaut werden. »Hier wurden Prioritäten gebildet, wenn etwas länger liegen bleibt, bitte ich um ihr Verständnis«, so König der auch mitteilte, dass vor der Wiesengrundschule in der Gießener Straße keine Tempo 30-Zone eingerichtet werden kann. Sowohl Hessen Mobil als auch die Polizei hätten eine von der SPD auf den Weg gebrachten Anfrage ablehnend beschieden mit der Begründung, dass die Schule keine direkte Ab- und Zuwendung zur Gießener Straße hat. Erfolgt ist der von Bündnis90/Die Grünen angeregte Zutritt zur Initiative »Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten - eine neue kommunale Initiative für stadtverträglichen Verkehr« sei mittlerweile erfolgt. Die Initiative fordert den Bund dazu auf, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Kommunen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit innerorts anordnen können, wo sie es für notwendig halten.

An der Burgschule in Großen-Linden wurde ein zeitlich beschränktes Durchfahrtsverbot ausgeschildert. Karnevalisten und Lehrer haben weiterhin Zugang.

Im künftigen »Haus der Kulturen« in der Bahnhofstraße 2a wurde mittlerweile die Heizung fertiggestellt. In Leihgestern wurden zur Neuordnung der Straße »Am Festplatz« die Ingenieur- und für das Feuerwehrgerätehaus die Architektenleistungen beauftragt. Die Deutsche Bahn hat der Stadt mitgeteilt, die beiden Bahnsteige am Bahnhof Großen-Linden bis 2029 barrierefrei auszubauen. Zur Anfrage von Gudrun Lang (SPD), wie es sich mit dem Lärm beim Bau des »Regenüberlaufbecken mit Rückehaltebecken« am Schafbach verhält, wo die Dieselkompressoren »rund um die Uhr laufen« und Anwohner sich über den Lärm beschweren teilte König mit, dass dies nicht mehr so lange dauern könne. Um sich über das Projekt zu informieren, regte das Stadtoberhaupt einen Ortstermin an

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