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CDU kritisiert Kehrtwende bei Sportplätzen

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Lollar (red). Die CDU Lollar sieht sich durch die Kehrtwende der Stadt Lollar bei der Entscheidung um die Sportplätze in Salzböden und Odenhausen in ihrer Position bestätigt. SPD und Grüne hätten im September 2021 mehrheitlich gegen die Stimmen von CDU und FPD beschlossen, für insgesamt 270 000 Euro in Salzböden lediglich ein Kleinfeld sowie in Odenhausen eine Flutlichtanlage auf dem bestehenden Rasenplatz zu errichten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Tobias Bräunchen, CDU-Mitglied im Bauausschuss: »Diese Beschlusslage bedeutet, dass sehr viel Geld ausgegeben wird für eine Lösung, die eigentlich niemand will.« Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek habe den Fraktionen nun mitgeteilt, dass für den Erhalt des Rasenplatzes Odenhausen erhebliche Mehrkosten zu erwarten seien und der rot-grüne Beschluss daher nicht umgesetzt werde. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Jens-Christian Kraft, erklärte, man begrüße es, dass der rot-grüne Vorschlag nicht realisiert wird. Doch seien mittlerweile wieder neun Monate vergangen, »und die Diskussionen, etwa um einen Kunstrasenplatz in Salzböden oder ein Nutzungskonzept für das Gelände in Odenhausen, beginnen dort, wo sie im letzten Herbst durch den unglücklichen Koalitionsbeschluss gestoppt wurden.« Es entbehre nicht einer gewissen Ironie, dass sich die SPD Lollar in den sozialen Medien freue, dass die Mehrkosten des Odenhäuser Rasenplatzes für den Salzbödener Sportplatz nun neue »Hoffnung« bedeuten könne. Eine Hoffnung, die wiederum erst durch den rot-grünen Vorschlag genommen wurde, meint Kraft.

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