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Gegen Aktivsportpark

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Henry Mohr (2.v.r) organisierte einen Ortstermin der Beteiligten. © privat

Salzbödens Kicker verstehen sich gerade nicht mit der Kommunalpolitik vor Ort, weil ihr Sportplatz zum Aktivsportpark werden soll.

Lollar (red). Seit einiger Zeit plagen den Sportverein (SV) Salzböden große Sorgen. Irgendwie tauchte bei den Planungen der Sportplatzsanierung die Idee bei einigen Lollarer Stadtverordneten auf, den in die Jahre gekommenen Hartplatz in einen Aktivsportpark umzuwandeln. Das hat die Stadtverordnetenversammlung auch so beschlossen.

Damit sei die Möglichkeit, dort nach den Regeln des DFB für alle Altersklassen Fußball zu spielen, nicht mehr gegeben, heißt es in einer Presseerklärung von Kreisfußballwarte Henry Mohr. Natürlich zum Entsetzen des aktiven Fußballvereins und auch der Bevölkerung in Salzböden.

Die Mitglieder des SV hätten das neben dem Sportplatz gelegene Sportheim in der Coronazeit in ein tolles Vorzeigeobjekt umgebaut. Und wenn dann der Fußball nur noch auf dem ebenfalls in die Jahre gekommenen Platz in Odenhausen stattfinden solle, würde das Vereinsleben und damit auch die Mitgliederstruktur des Vereins erheblich darunter leiden, sagt Mohr.

Ortstermin mit Beteiligten

Zu einem Ortstermin waren jetzt der Sportkreisvorsitzende Prof. Dr. Heinz Zielinski und Kreisfußballwart Henry Mohr gemeinsam mit dem Lollarer Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek und Vertretern des Vereins auf das Gelände in Salzböden gekommen. Klar sei, dass der Sportkreis und der Fußballkreis stark dafür eintreten, den Sportplatz in Salzböden zu erhalten und dann auch zu sanieren.

Allen sonstigen politischen Planungen konnte nichts Positives abgewonnen werden. Es gab bei den sachlichen Diskussionen gute Ideen und Überlegungen, wie man weiter vorgehen könnte.

Es müsse alles dafür getan werden, dass der Fußballplatz in Salzböden auf jeden Fall erhalten bleibt, stellt der Kreisfußballwart fest.

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