1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Lollar

Konzept für Quartier Kernstadt

Erstellt:

gikrei_2105_dge_Lollar_K_4c
Für die Kernstadt Lollar soll es ein energetisches Konzept geben. Archivfoto: Kächler © Red

Der Lollarer Finanzausschuss hat Infrastruktur, Mobilität und Stadtklima fest im Blick.das energetische Quartierskonzept soll im November fertiggestellt sein.

Lollar (sle). Für die Kernstadt Lollar soll in diesem Jahr ein energetisches Quartierskonzept durch die Firma EnergyEffizienz erstellt werden. Es soll im November 2022 fertiggestellt sein. Das Ergebnis diesen Konzepts ist ein Maßnahmenkatalog für die Bereiche Energie, Infrastruktur, Mobilität und Stadtklima für die Kernstadt Lollar.

Förderquote

Um diese Maßnahmen anschließend umzusetzen, bedarf es eines Sanierungsmanagements, das durch die KfW-Bank und durch Landesmittel zu rund 95 Prozent gefördert wird. Die Förderquote besteht allerdings nur noch bis zum 30. Juni, danach erhöht sich der Eigenanteil von fünf auf zehn Prozent. Die Mittel in Höhe von 280 000 Euro sollen im Nachtragshaushalt eingeplant werden, wobei der Förderertrag von 90 Prozent der eingestellten Mittel zu berücksichtigen ist. Ohne Aussprache wurde dem zugestimmt und die Anschlussförderung einstimmig beschlossen.

Der doppische Jahresabschluss 2019 wurde vom Magistrat im April 2022 erneut mit wesentlichen Ergebnissen aufgestellt. Das Rechnungsergebnis schließt mit einem Überschuss in Höhe von 1 385 446,50 Euro ab. Hiervon entfallen 1 285 296,01 Euro auf das ordentliche Ergebnis. Dieser Betrag wird der Rücklage aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses zugeführt. Der Finanzmittelüberschuss für das Haushaltsjahr 2019 beläuft sich auf 1,65 Millionen Euro. Die Bilanzsumme beträgt 47 Millionen Euro und erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 573 138,86 Euro. Beim doppischen Jahresabschluss 2020 schließt das Rechnungsergebnis mit einem Überschuss in Höhe von 1,14 Millionen Euro ab, auf das ordentliche Ergebnis entfallen 1,1 Millionen Euro Euro. Dieser Betrag wird der Rücklage aus Überschüssen des ordentlichen Ergebnisses zugeführt. Aus dem Haushaltsvollzugsbericht des ersten Quartals 2022 geht hervor, dass der Bestand an liquiden Mitteln zum 31. März mit 2,25 Millionen Euro zu beziffern ist, und damit 1,63 Millionen Euro unter dem Eröffnungsbestand vom 1. Januar liegt. Die Mitglieder nahmen das zur Kenntnis.

Über die Bereitstellung von Haushaltsmitteln, um ein neues Dokumentenmanagementsystems (DMS) zu beschaffen, hatten die Mitglieder des Finanzausschusses in ihrer jüngsten Sitzung zu befinden. Die Auswahlentscheidung für die Beschaffung eines neuen Systems wurde durch den Magistrat bereits in der Sitzung am 11. April getroffen. In der Diskussion kristallisierte sich dann heraus, dass die Stadt abwägen muss, ob ein wirtschaftliches Handeln gegenüber der Vergabe gegeben ist. »Eigentlich bräuchte man einen Software-Spezialisten, aber den haben wir nicht«, war die Aussage von Dieter Jünger von der Stadtverwaltung. Zur Umsetzung dieser Entscheidung ist die Beschlussfassung zur Mittelbereitstellung erforderlich. Im Rahmen der Nachtragshaushaltssatzung 2022 werden Mittel in Höhe von 55 000 Euro bereit gestellt. Einstimmig votierten die Ausschussmitglieder dafür.

Auch interessant