1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Lollar

Salzbödener Dorf-App am Start

Erstellt:

Von: Erika Scherer

Lollar (sle). In der Sitzung des Ortsbeirates Salzböden sprach Ortsvorsteher Harald Pusch den Salzbödener Jugendraum an, bei dem die Jugendlichen inzwischen selbst Hand anlegen und alles auf Vordermann bringen. Die Farbe hat die Stadt bezahlt, Jugendpfleger Martin Eichler leitet die Jugendlichen bei ihrer Arbeit an.

Die Unterhaltungsarbeiten an der Dreschhalle waren ein weiterer Tagesordnungspunkt. Besonders die Elektroinstallation und die Fassade bedürfen einer Sanierung. An der Außenfassade sind Bretter morsch und müssen erneuert werden. Pusch berichtete, dass sich einige Salzbödener der Arbeiten annehmen und in ehrenamtlicher Arbeit das Ganze erledigen wollen.

Fachmännische Abnahme

Zu Bedenken, dass Elektroarbeiten nicht ehrenamtlich erledigt werden sollten, sagte Pusch: »Wenn wir Ehrenamtliche haben, sollte es von ihnen auch gemacht werden. Wir wissen nicht, wie lange wir noch auf die ehrenamtlichen Helfer zurückgreifen können. Außerdem wird es nach Fertigstellung fachmännisch abgenommen werden.«

Ursprünglich sollten für diese Arbeiten 10 000 Euro im Haushalt eingestellt werden. Da dies nicht ausreichen könnte, will man jetzt 12 000 Euro dafür einstellen. Einstimmig votierten die Mitglieder dafür.

Der Ortsvorsteher kann über ein Budget von 300 Euro verfügen, so war es bisher. Rüdiger Pohl schlug vor, diese Summe auf 500 Euro zu erhöhten, da sich der Ortsbeirat an verschiedenen Maßnahmen beteiligt. Auch dieser Beschluss fiel einstimmig.

In Salzböden gibt es künftig eine Dorf-App, Pusch nannte dies ein tolles Informationsmedium. Da das Smartphone die meisten Bürger überallhin begleitet, kann es durch einen regen Austausch die soziale Gemeinschaft stärken. Man kann viele Dinge über die App erledigen, und Neues aus ansässigen Vereinen und dem Rathaus erfahren, ohne sich selbst hinzubemühen.

Die Software ist stets auf dem neuesten Stand und funktionsfähig für alle Vertriebssysteme, ohne Folgekosten für den Appbesitzer. Es ist auch kein zusätzlicher Pflegeaufwand nötig. Auch diese Abstimmung fiel einstimmig.

Auch interessant