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Schmaadleckermarkt

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Von: Erika Scherer

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Die beiden Blumenfeen des Lollarer Schmaadleckermarktes. © Erika Scherer

Lollar (sle). Nach zweijähriger coronabedingter Pause fand am Sonntag wieder der inzwischen 19. Schmaadleckermarkt statt. Begonnen hatte er wie immer mit einem Open-Air-Gottesdienst, bei der Pfarrer Andreas Luipold in den Mittelpunkt seiner Predigt »Engel, die Boten Gottes« stellte. Die anschließende Eröffnung des Marktes, der unter dem Motto »Spiel, Spaß und Shopping«, stand, begann mit einem Fassanstich, den Luipold vornahm.

Bürgermeister Dr. Bernd Wieczorek offerierte ihm zwar eine Schürze für alle Fälle wie er sagte. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen, denn routiniert, nach einem einzigen Schlag des Pfarrers floss der Gerstensaft. Dann waren die Kanoniere der Wettenberger ersten Kanoniergesellschaft gefragt, die mit einem gewaltigen Kanonendonner weithin verkündeten, dass der Schmaadleckermarkt eröffnet ist. Die Blumenfeen Anke und Christine verteilten anschließend ihre schönen Rosen als Willkommensgruß an die Besucher. Ließ bei der Eröffnung die Besucherzahl noch zu wünschen übrig, so füllten sich die Straßen ab der Mittagszeit. Für dieKinder gab es als besondere Attraktion eine 45 Meter lange Hüpfburg, die gleichzeitig von 60 Kindern genutzt werden konnte. Der Zauberer Massimo war als Ballonkünstler gefragt, um Luftballonschlangen zu lustigen Tieren zu formen. Die Graffiti-Künstler »Scid und Harti« weihten interessierte Kinder in das Geheimnis des Sprayens ein, und für die Kleineren gab es eine Riesenrutsche die fünf Meter hoch war, und von der TSG betreut wurde und ein Ninja-Monster Race.

Zu den inzwischen zahlreichen Besuchern hatte sich als prominenter Bürger aus der Nachbarstadt Volker Bouffier, der ehemalige Ministerpräsident Hessens gemischt, der es offensichtlich genoss, völlig privat unterwegs zu sein. Der Stelzenläufer und die Jazz-Polizei eroberten die Marktstrecke. Dazu gab es jede Menge Musik. Alte Traktoren konnte man besichtigen sowie Stars und Sternchen erleben, die sich am Alten Bahnhof auf der Edeka-Bühne präsentierten. Auch die Geschäfte an der Marktstrecke öffneten und in der Marburger Straße konnte man sich ohne vorherige Vereinbarung impfen lassen. Ein Angebot, das sich allerdings bei den Bürgern in Grenzen hielt. Als um 18 Uhr dann der Markt beendet wurde, konnten die Verantwortlichen eine positive Bilanz ziehen. Alles hatte gepasst. Fotos: Scherer

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Einmal ein Lokführer sein, der Wunsch vieler Kinder. © Erika Scherer
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Routiniert: Pfarrer Luipold beim Fassanstich. © Erika Scherer
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Die Jazzpolizei marschierte durch die Straßen. © Erika Scherer
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Die fleißigen Langos-Bäcker kamen gar nicht nach, so groß war der Andrang. © Erika Scherer
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Der große Stelzenläufer ist dem kleinen Mann gar nicht geheuer. © Erika Scherer

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