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Altlasten abarbeiten

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Im Stadtteil Hausen gibt es einige Altlasten von Bau- und Renovierungsarbeiten, die abgearbeitet werden müssen.

Pohlheim (jüs). Im Entwurf des Haushaltsplans 2022 stehen für den Stadtteil Hausen Altlasten von Bau- und Renovierungsarbeiten, die abgearbeitet werden müssen. Das stellte Bürgermeister Andreas Ruck bei der unter dem Vorsitz von Ortsvorsteher Thomas Junker stehenden jüngsten Ortsbeiratssitzung im Bürgerhaus Hausen fest. Stadtrat Israel Be Josef als Vertreter des Magistrats und Stadtverordneter Horst-Jürgen Briegel wohnten der rund eineinhalbstündigen Sitzung bei.

Die Haushaltspositionen für Hausen wurden gemeinsam durchgegangen. Insbesondere im Bürgerhaus sollen noch im Sommer 2022 einige Arbeiten zur Ausführung kommen. Dazu gehören Umbaumaßnahmen im Untergeschoss (Umfunktionierung der Garderobe mit Schaffung eines zusätzlichen Lagerraums und auch die Erneuerung der sanitären Anlagen). Auch die Behindertentoilette mit allen Ansprüchen sowie die Trennwände nach neuestem Stand im Bürgerhaus gehören dazu, wie Andreas Ruck ausführte. »Es wird Zeit, dass etwas geschieht, wir schieben diese Maßnahmen fast schon drei Jahre vor uns her«, so Hans-Joachim Lohrey (CDU).

Neugestaltung

Zu der Neugestaltung der Außenanlage für den Kindergarten »Wunderland« gehört Ersatz von Geräten, die in die Jahre gekommen sind. Am Feuerwehrgerätehaus wurde vom Technischen Dienst das Rolltor aus sicherheitstechnischen Gründen beanstandet, das erneuert werden muss. Auf Anfrage betonte Ruck, dass die Ersatzbeschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für Hausen dieses Jahr noch erfolgen soll, aber ob das so wird, weiß im Moment noch niemand. Neben drei neuen Bestattungskreisen müssen Teile der Friedhofsmauer neu verfugt und teilweise ersetzt werden und kleine Sanierungen vorgenommen werden, um wieder ein einheitliches Bild zu bekommen. Für die grundhafte Erneuerung der Anneröder Straße stehen 30 000 Euro als Anfang im Ansatz.

Reimar Stenzel (Bündnis 90/Die Grünen) informierte den Ortsbeirat über den Planungsstand der Veranstaltung »Pohlheim macht auf«, die am Wochenende 9./10. Juli in allen sechs Stadtteilen stattfindet. Allein aus Hausen beteiligen sich daran 23 unterschiedliche Initiativen. Über 160 Anmeldungen liegen bereits vor. Stenzel zeigte sich als Mitorganisator erstaunt, was in Pohlheim alles angeboten wird. Es wird ein wahnsinnig interessantes Wochenende, wie Stenzel prophezeite.

Treppenanlage

Unter dem Tagesordnungspunkt »Anfragen« sprach Stadtverordneter Hans-Jürgen Briegel (SPD) über einen umgepflanzten und auf steinigem Boden nicht lebensfähigen Apfelbaum, den vor Jahren Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hausen bei einem Landeswettbewerb gewonnen hatten. Diesen hatte damals der Landtagspräsident überreicht, welcher auch bei der Pflanzung anwesend war. Ebenfalls besprochen wurden Anfragen von Hans-Joachim Lohrey über Baumfällaktion und die Treppenanlage im Bereich der syrisch-aramäischen Kirche. Mindestens zweimal im Jahr will Bürgermeister Andreas Ruck zusammen mit den Ortsvorstehern jeden Stadtteils Sprechstunden für die Bürgerinnen und Bürger einrichten. Ortsvorsteher Thomas Junker willigte in den Vorschlag ein, mitzumachen.

Stadtrat Israel Be Josef verwies in einem Beitrag in Bezug auf die Flüchtlinge aus der Ukraine auf das Ehrenamt und bat um Unterstützung. Personen, die ehrenamtlich tätig werden wollen, können sich bei Isabel Stühn (Koordinatorin für Gemeinwesenarbeit) unter 0151/74 46 48 84 oder unter gwa-pohlheim@zaug.de melden.

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