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Der neue Zaun soll die Adolf-Reichwein-Schule in Watzenborn-Steinberg vor weiteren Schäden schützen. © Wißner

Rund 60 000 Euro hat sich der Landkreis als Schulträger die Einzäunung der Adolf-Reichwein-Schule in Watzenborn-Steinberg kosten lassen. Dies dient als Schutz vor Vandalismus.

Pohlheim (twi). »Es grünt so grün….« sangen schon einmal die Schüler des Schulchors der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) in früheren Zeiten und hatten dabei wohl keinesfalls im Sinn, dass sie einmal grün eingezäunt werden.

In der vergangenen Woche wurde rund um die Schule ein grüner Zaun gesetzt.

Doch nicht nur das Schulgelände, sondern auch das Areal der Sporthalle wurde umzäunt. Einst wurden offene Schulen propagiert, doch hat sich dies - leider - aus durchaus verständlichen Gründen geändert.

60 000 Euro Kosten

Rund 60 000 Euro hat sich der Landkreis als Schulträger die Einzäunung der ARS kosten lassen und Jessica Ruis von der Pressestelle liefert auch die Begründung für diese Maßnahme. »Auf dem Schulgelände der Adolf-Reichwein-Schule wurden in den vergangenen Jahren massive Schäden durch Vandalismus verursacht. Darüber hinaus kam es regelmäßig zu Schmierereien an den Gebäuden, die aufwendig beseitigt werden mussten. Auch die Verschmutzungen des gesamten Schulgeländes haben leider eine Dimension erreicht, die den Landkreis Gießen zum Handeln gezwungen haben.«

Leider handelt es sich bei der ARS hier um keinen Einzelfall, denn auch andere Schulen hatten in der Vergangenheit über Vandalismusschäden zu klagen.

Unrühmlicher Höhepunkt waren dabei im vergangenen Jahr die Zerstörung von Busscheiben und der Eingangstür zur neuen Sporthalle an der benachbarten Anne-Frank-Schule (AFS) in Linden.

Und auch an der ARS in Watzenborn-Steinberg wurden regelmäßig zerbrochene Glasflaschen und Scherben auf dem Schulgelände aufgefunden, die eine Verletzungsgefahr für die Schülerinnen und Schüler darstellen.

Auch kam es insbesondere in den Abendstunden oft zu größeren Personenansammlungen, die das Schulgelände oftmals vermüllt hinterlassen haben und zum Teil sogar offenes Feuer auf dem Schulgelände entzündet haben.

Außerhalb der Schulzeiten kletterten zudem mehrmals Personen auf das Dach des Schulgebäudes und warfen von dort aus Steine in die Sportanlagen.

»Auf ausdrücklichen Wunsch der Schulleitung und um diesen sehr unerfreulichen Erscheinungen, die mit Gefahren für die Schülerinnen und Schüler verbunden waren, entgegenzuwirken, wurde die Einzäunung des Schulgeländes vorgenommen«, so Ruis abschließend.

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