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Hilfsgüter in ungarischer Partnergemeinde übergeben

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Bürgermeister Andreas Ruck (l.) und Offizielle des Zircer Gastgebers um deren Bürgermeister Péter Ottó. Foto: Schmidt © Schmidt

Nicht nur die Übergabe der Hilfsgüter durch Spenden von Pohlheimer Bürgern durch den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde in der ungarischen Partnerstadt Zirc begrüßt.

Pohlheim (ger). Nicht nur die Übergabe der 1800 Kilogramm an Hilfsgütern durch Spenden von Pohlheimer Bürgern durch den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wurde dieser Tage in der ungarischen Partnerstadt Zirc begrüßt, sondern ganz besonders der freundschaftliche Austausch zwischen der Delegation aus der Limesstadt mit Bürgermeister Andreas Ruck und den DRK-Verantwortlichen Agnes Praessar und Jürgen Görig an der Spitze mit den ungarischen Partnern wurde gepflegt.

Nach dem Empfang durch den Zircer Bürgermeister Péter Ottó und seiner Dolmetscherin Beatrix Barcsai traf man sich bereits am ersten Abend mit Vertretern der Sozialverwaltung und dem Ungarischen Roten Kreuz.

Vor der Verteilung durch deren Vermittler vor Ort im Dienstleistungszentrum hatten die beiden Bürgermeister beider Städte, unterstützt von Zircer Bürgern und Pohlheimer Helfern, beim Ausladen des Hilfstransports alle Hände voll zu tun, berichtete Jürgen Görig. Eine Lieferung mit Medizinprodukten wurde zudem direkt im Zircer Krankenhaus an den Arzt Dr. Imre Buda übergeben. Danach standen Besichtigungen von Infrastrukturprojekten auf der Tagesordnung, wie beispielsweise ein vor der Eröffnung stehendes neues Hallenbad.

Besonderes Ereignis war die Eröffnung der Kunstausstellung mit Bildern aus dem Wettbewerb »Meine Heimat im geeinten Europa« von Admonter, Pohlheimer und Zircer Kindern durch Bürgermeister Ruck. Die Kunstwerke waren beim Hilfstransport mit an Bord, wurden an das Zircer Gymnasium übergeben und die ungarischen Preisträger dabei ausgezeichnet.

Chormusik konnte die Delegation am Abend bei einem Empfang zum 90. Geburtstag der Chorsängerin Jòzsefné Bozzay erleben. Erinnerungen wurden dabei wach, denn dieser Chor und sein Chorleiter, der Ehemann der Jubilarin, hatte damals maßgeblich zur Städtepartnerschaft beigetragen und war bereits in Pohlheim auf der Bühne zu hören.

Vor der Abreise besuchte die Delegation das benachbarte Heimatmuseum in Bakonybel und das dortige Benediktinerkloster St. Mauritius sowie die Sternwarte. Für 2023 plant man nun neue Projekte und versprach, sich weiter zu besuchen und zu unterstützen, bevor es auf die Heimreise ging.

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