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Kolpingfamilie ein Kirchenort

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Ein Abschiedsfoto mit dem neuen Bundespräses Hans-Joachim Wahl und Mitglieder der Kolpingfamilie Pohlheim. © Schu

Pohlheim (jüs). Pfarrer Hans-Joachim Wahl, Leiter aller drei katholischen Gemeinden in Gießen, Dekan der Katholiken im Landkreis Gießen und Diözesanpräses im Kolpingwerk des Diözesanverbandes (DV) Mainz, verlässt seine Wahlheimat Gießen in Richtung Köln und tritt dort das Amt des Bundespräses des Kolpingwerks an. In Gießen ist sein offizieller Abschiedsgottesdienst für den 20.

Februar geplant.

Die Kolpingfamilie (KF) Pohlheim und die Pfarrgemeinde St. Martin Pohlheim haben sich bereits in einem von Wahl zelebrierten Gottesdienst, in dem er in seiner Predigt auch auf die derzeitige priesterlose Situation in der Pfarrgemeinde St. Martin einging, von ihrem Dekan und neu gewählten Bundespräses verabschiedet. Dabei nahm die KF Pohlheim mit Vorsitzendem Erwin Müller an der Spitze, die Gelegenheit wahr, sich bei Pfarrer Wahl für die Unterstützung zu bedanken, die die Pohlheimer in den vergangenen Jahren von ihm erhalten haben. Müller: »Auch wenn Sie uns künftig als Diözesanpräses und Bezirkspräses fehlen werden, freuen wir uns, dass Sie sich in Zukunft als Bundespräses für alle Kolpingfamilien in Deutschland im Sinne Adolph Kolpings an Ihrer neuen Arbeitsstelle in Köln einsetzen und sicherlich erfolgreich wirken werden«. Mit der Verabschiedung und Worten des Dankes überreichten die Pohlheimer dem scheidenden Gießener Geistlichen ein Geschenk mit Spezialitäten aus Pohlheim, die Leib und Seele erfreuen sollen. Für sein weiteres Wirken wünschten sie ihm alles Gute und ein glückliches Händchen.

Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst kam in einem herzlichen und persönlichen Gespräch mit den Kolpingern noch zum Ausdruck, dass der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ihn für das Amt des Bundespräses freigestellt hat, weil die Bedeutung der Verbände insbesondere auch der Kolpingfamilien besonders auch im pastoralen Weg von großer Bedeutung sei. Ein Wunsch der KF Pohlheim war auch, dass der Bundespräses seine Priesterkollegen - trotz vieler Aufgaben - dazu ermuntern kann, die Aufgaben eines Präses in der Kolpingfamilie zu übernehmen. Gerade in der Zeit des pastoralen Weges kann eine Kolpingfamilie ein Kirchenort sein und den Priester unterstützen, so Müller.

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