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Mächtig angerollt

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Pohlheim (amp). Ersatz-Hausmeister Dieter Braun karrte mit einigen Helfern noch eilig Stühle heran. Obwohl die Sport- und Kulturhalle Garbenteich, bei Beachtung der Corona-Regeln, gut gefüllt war mit Sitzmöglichkeiten, fehlten doch noch ein paar, als die Veranstaltung beginnen sollte.

Auftaktveranstaltung für sich schon Erfolg

»Mit so vielen Menschen haben wir nicht gerechnet«, bekannte Barbara Wolters, als sie zu Begrüßung und Information der Besucher ansetzte. Die Auftaktveranstaltung von »Pohlheim macht auf!« war für sich schon ein Erfolg.

Dabei soll es erst in vier Monaten, am Wochenende 9./10. Juli, richtig losgehen.

Dann wollen sich Gewerbetreibende, Institutionen, Vereine, Kirchen, Schulen und noch mehr Beteiligte in den sechs Stadtteilen präsentieren. Der Abend in Garbenteich war der erste, um Vertreter dieser Gruppen für erste Absprachen zusammenzubringen. »Viele Leute in Pohlheim haben offenbar gute Ideen und warten darauf, dass der Stein ins Rollen kommt«, mutmaßte Wolters angesichts von bereits über 120 Anmeldungen.

Jeden Tag kämen noch einzelne dazu, berichtete sie, teilweise mit den »buntesten, verrückten Sachen«.

Die Aktion »Pohlheim macht auf!« ist das erste Resultat der zwölf Arbeitsgruppen der Bürger-Aktion »MeineStadt«, die Pohlheims Bürgermeister Andreas Ruck (parteilos) im vergangenen Herbst ins Leben gerufen hatte.

Aus ersten Gesprächen der Arbeitsgruppe 4 (Vermarktung) bildete sich mit Günther Dickel, Christian Görlach und Reimar Stenzel schnell ein Initiatoren-Trio, das mit Eva Saarbourg noch weitere Mitstreiter suchte und die ersten Planungen konkreter werden ließ.

»Kümmerer« als Ansprechpartner

Zudem wurden mit Reinhold Hahn (Grüningen), Albert Mehl (Holzheim), Christine Zimmer-Spangenberg (Dorf-Güll) und Siglinde Michen (Garbenteich) weitere »Kümmerer« gefunden, die in den Stadtteilen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch die Arbeitsgruppe 3 »Kultur und Feste« arbeitet inzwischen in dem Projekt mit.

Der Abend in Garbenteich diente in erster Linie dazu, dass sich die Teilnehmer in Kleingruppen der Stadtteile besser vernetzen und erste Absprachen zwecks Kooperationen, Terminen et cetera tätigen sollten.

Was auch in den sechs Gruppen rege umgesetzt wurde. Bis Mitte April soll das Programm für den 9./10. Juli mit den diversen Angeboten stehen.

Diese sollen dann in einen Katalog einfließen, in dem alle Teilnehmer des Wochenendes sich kurz präsentieren können.

Die Einzel-Vorstellung soll aber bereits in den nächsten Tagen in den sozialen Netzwerken starten.

Eva Saarbourg freute sich bei der Verabschiedung besonders: »Toll, dass so viele Unternehmen hier sind.«

Was Reimar Stenzel, der mit dem Pohlheimer Gewerbeverein noch besonders in den Vorbereitungen und der Durchführung eingebunden ist, ergänzen ließ: »Vor allem auch kleine Unternehmen«.

Das mag mit ein Grund gewesen sein, warum Dieter Braun einen sehr zufriedenen Eindruck machte, als alle Besucher dann doch einen Sitzplatz gefunden hatten.

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