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Mehr Friedenssuchende als erwartet

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100 friedenssuchende Pohlheimer waren in Watzenborn-Steinberg zusammengekommen und beteten für die Menschen in der Ukraine. © Schmidt

Zum Gebet für den Frieden in der Ukraine kamen am Samstagabend 100 Christen rund um die Trauerhalle an der Christuskirche Watzenborn-Steinberg zusammen.

Pohlheim (ger). Zum Gebet für den Frieden in der Ukraine kamen am Samstagabend 100 Christen rund um die Trauerhalle an der Christuskirche Watzenborn-Steinberg zusammen. Fünf Minuten hatten zu Beginn die Kirchenglocken für Frieden und Menschlichkeit, gegen Krieg, Lüge und Hass geläutet bevor in dieser ökumenischen Aktion der evangelischen mit der katholischen Kirchengemeinde der Pfarrgruppe »Am Limes« in ergreifenden und mahnenden Worten an die Kriegsopfer und der zerstörerischen Kriegsereignisse in der Ukraine erinnert wurde. Pfarrerin Marissa Mann und Pastoralreferentin Dr. Kerstin Rehberg Schroth merkten die Fassungslosigkeit angesichts der Gewalt, Hetze und Lüge dieses angezettelten Krieges gegen ein freies Land an, deren Auswirkungen auch die Christen hier vor Ort wie in einem »Albtraum« bewegt. So war nicht mit einer solchen Anzahl von Friedenssuchenden an diesem Abend gerechnet worden. Sie alle wollten ein Zeichen setzen und entzündeten ein Licht der Hoffnung und Zuversicht für Frieden. Musikalisch wurde das gemeinsame Band für die Ukraine im Gesang und Musik mit Sabine Schneider-Platt am Keyboard geknüpft. »Wir wünschen Frieden euch allen - Hevenu schalom alejchem« sangen alle gemeinsam am Ende dieser ökumenischen Friedensandacht deren Kollekte für Hilfsaktionen der Jungen Kirche Gießen und der Hilfsorganisation GAIN zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine und auf der Flucht gesammelt wurden.

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